Helma Orosz kämpft weiter gegen Streichpläne der Deutschen Bahn

Dresdens Oberbürgermeisterin appelliert erneut, die geplante Ausdünnung des ICE-Fahrplans in Sachsen nicht umzusetzen. Die DB will Züge zwischen Dresden über Leipzig nach Frankfurt a.M. nicht mehr stündlich fahren lassen. +++

 „Diese Einschränkung ist für Dresden und Sachsen nicht hinnehmbar. Statt auszudünnen sollte die Deutsche Bahn eine regelmäßige, schnelle ICE-Anbindung von Dresden nach Berlin schaffen und für eine Verbesserung des Fernverkehrsangebotes nach Prag sorgen“, sagt die Dresdner Oberbürgermeisterin.

Im Streit um die Ausdünnung des ICE-Netzes war Orosz am 7. April nach Leipzig gefahren. Mit der Oberbürgermeisterin aus Riesa, Gerti Töpfer, und Leipzigs Baubürgermeister Martin zur Nedden hatte sie dort Gespräche mit dem Generalbevollmächtigten der Bahn für Mitteldeutschland, Artur Stempel, aufgenommen. „Die Auseinandersetzung war kritisch“, sagte Orosz nach dem Gespräch. „Es kann nicht sein, dass technische Probleme der Bahn allein zu Lasten Sachsens und seiner Bahnkunden gehen. Die jetzigen Pläne können maximal eine Übergangslösung sein. Ich erwarte, dass die Bahn zumindest einen konkreten Termin festsetzt, wann diese Einschränkungen aufgehoben werden und wie das bessere Angebot aussieht“, so Helma Orosz weiter.

Die Oberbürgermeisterin steht mit ihrer Forderung nicht allein. Sowohl die Wirtschafts- als auch die Tourismusbranche unterstützen sie und verschiedene Anschreiben von Bahnreisenden haben die Oberbürgermeisterin erreicht.

Quelle: Stadt Dresden

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