Helma Orosz macht Rücktritt offiziell

Den 70. Jahrestag des 13. Februars möchte sie noch als Dresdner Oberbürgermeisterin wahrnehmen. Zum 28. Februar will sie aus gesundheitlichen Gründen aus ihrem Amt ausscheiden. +++ Reaktionen darauf www.dresden-fernsehen.de. +++

Reaktionen auf den Rücktritt

Ministerpräsident Stanislaw Tillich zur Entscheidung der Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz:

„Ich bedauere den Schritt von Frau Orosz, auf eine erneute Kandidatur als Oberbürgermeisterin der Stadt Dresden zu verzichten, sehr. Ich habe aber großen Respekt vor ihrer Entscheidung, die sicher getragen ist von den Auswirkungen ihrer schweren Erkrankung. Ich bedanke mich für die stets gute, konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihr, nicht nur als Oberbürgermeisterin, sondern auch als Ministerkollegin.

Sie war in ihren vielfältigen kommunalen Ämtern eine wichtige Kämpferin für die Belange der kommunalen Ebene. Mit ihr als erster Frau an der Spitze Dresdens in seiner 800jährigen Geschichte verliert Dresden seine in den letzten Jahren prägende Politikerin. Ihre Ausstrahlung und Wirkung entfalteten sich weit über Sachsen hinaus. Sie hat in ihrer Amtszeit als Oberbürgermeisterin die Herzen der Menschen erobert und viel für die Reputation Dresdens, national wie international, geleistet. Projekte, wie z. B. der Umbau des Kulturpalastes, das Kulturkraftwerk Mitte, die Exzellenzuniversität Dresden, das kinderfreundliche Dresden sowie der Kampf gegen Rechtsextremismus am 13. Februar werden mit ihr immer in Verbindung bleiben.“

Holger Zastrow, der Vorsitzende der FDP/FB-Stadtratsfraktion:

 „Oberbürgermeisterin Helma Orosz gehört unser Respekt und unser Dankfür ihre geleistete Arbeit. Wir haben mit der Oberbürgermeisterin gutzusammengearbeitet, auch wenn man politisch nicht immer einer Meinungwar. Es ist ihr bleibender Verdienst, dass sich das Ansehen und der RufDresdens während ihrer Amtszeit enorm verbessert hat.

Ihr entschlossenes Handeln rund um den 13. Februar, aber auch ihr gewandtesund souveränes Auftreten auf der nationalen und der internationalenEbene haben der Stadt gut getan. Wir haben für ihre heutigeEntscheidung volles Verständnis und wünschen ihr für die Zukunft vonHerzen alles Gute.“

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