Helma Orosz übergibt neue Erinnerungsstelle

Eine neue Gedenktafel soll an die Opfer und Zerstörung am 13./14. Februar 1945 erinnern. Oberbürgermeisterin Helma Orosz übergibt am Samstag die neue Erinnerungsstelle auf dem Altmarkt.

Der Zerstörung Dresdens im Februar 1945 sowie der vielen Toten und Verletzten wird Frau Oberbürgermeisterin Helma Orosz am Vormittag des 14. Februar gemeinsam mit den Dresdnerinnen und Dresdnern ein besonderes Zeichen setzen.

Beginnend mit gleichzeitig stattfindenden Friedensgebeten um 10:30 Uhr in der Frauenkirche, der Kathedrale und der Kreuzkirche sowie der Schabbatfeier um 10 Uhr in der Jüdischen Gemeinde gehen alle Besucherinnen und Besucher 11:15 Uhr gemeinsam vom Neumarkt zum Altmarkt.

Hier auf diesem Platz, an dem die Bombenopfer eingeäschert wurden, übergibt Frau Orosz, begleitet vom Blechbläserensemble Ludwig Güttler, eine neu gestaltete Erinnerungsstelle an die Öffentlichkeit.

Die Inschrift wird direkt in den Sandsteinsockel des Einganges zur Tiefgarage auf dem Altmarkt eingearbeitet. Sie lautet: „Dies ist ein Ort der Mahnung, des Erinnern und des Gedenkens. Hier wurden die Leichname tausender Opfer der Luftangriffe des 13. und 14. Februar 1945 verbrannt. Damals kehrte der Schrecken des Krieges, von Deutschland aus in alle Welt getragen, auch in unsere Stadt zurück.“

Damit beauftragt wurde der Steinbildhauer Volker Beier aus Leukersdorf bei Chemnitz. Allerdings hindert im Moment das Winterwetter daran, dass der Stein behauen werden kann. Bei Minustemperaturen ist dieser gefroren und kann nicht geformt werden.

Deshalb wird eine Folie die Gedenkinschrift vor Ort wiedergeben bis wärmere Temperaturen eine Umsetzung ermöglichen. In der Nähe befindet sich die von Einhart Grotegut geschaffene Markierung im Boden des Altmarktes und wird als Fenster in die Vergangenheit eingeordnet.
 
  ++ Sie wollen etwas verkaufen oder suchen etwas? Schauen Sie in unsere kostenlosen Kleinanzeigen.