Henry van de Velde in der Kunstsammlung Jena

„Der ewige Wanderer“ Henry van de Velde – ein Ausnahmekünstler belgisch/flämischer Herkunft – Maler, Designer, Architekt, Kunstgewerbler.

Sein Leben ist geprägt vom Wandel, ständigen Umzügen – er arbeitet in Belgien, Deutschland, der Schweiz. Und bei allem, was er tut, hinterlässt er Spuren – Spuren, die seine Arbeitsfelder auch in Zukunft prägen sollen.

Die Kunstsammlung Jena präsentiert im Rahmen des sächsisch-thüringischen Van-de-Velde-Jahres nun einen Querschnitt seines Schaffens.

Dabei steht vor allem die Beziehung zu Weimar und Jena in den Jahren 1902 bis 1917 im Vordergrund. In dieser Zeit lebte van de Velde hier, war Mitglied der Kunstfreunde von Jena und Weimar und hatte in diesem Zusammenhang auch Einfluss und Kontakte zu vielen anderen Künstlern.

Interview: Manuela Dix – Kuratorin der Kunstsammlung Jena

Die Ausstellung entwirft somit ein Panorama dieser Zeit mit zahlreichen Kunstwerken aus internationalen Sammlungen. In deren Mittelpunkt steht Henry van de Velde und sein Werk.

Vor allem das in seiner Form bisher einzigartige Denkmal für den Physiker, Optiker und Sozialreformer Ernst Abbe in Jena.

Aber auch Van de Veldes Tochter zog es zur Kunst und auch von ihr sind erstmals in Jena Werke zu sehen. Wer sich die Ausstellung ansehen möchte, hat noch bis zum 26.Mai in der Kunstsammlung Jena die Gelegenheit dazu.

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