Herausragende Lokal-TV Beiträge mit Rundfunkpreis Mitteldeutschland ausgezeichnet

Der Preis wurde bereits zum neunten Mal an Lokal-TV-Sender aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt verliehen. Aus über 146 Einreichungen wählte die Jury sieben herausragende Lokal-TV-Beiträge in fünf Kategorien aus. +++

Der Rundfunkpreis Mitteldeutschland ‒ Fernsehen, gemeinsam initiiert von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA), der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) und der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM), ist zum neunten Mal verliehen worden. Der Preis bildet inzwischen einen der wichtigsten Leistungsvergleiche unter privaten kommerziellen Fernsehveranstaltern in Mitteldeutschland und ehrte auch in diesem Jahr insgesamt sieben herausragende Lokal-TV-Beiträge aus über 146 Einreichungen in fünf Kategorien. 
Der Hauptpreis – dotiert mit 2.500 Euro – in der Kategorie „Bester Beitrag/Bestes Porträt“ geht an Christine Fürböck und Cornelia Dunker von Jena TV (Thüringen) für ihre Einreichung mit dem Titel „Leben mit Handicap: Mathis Busse besucht die Grundschule ‚An der Trießnitz‘“. Der Beitrag ist Teil einer mehrteiligen Reihe und zeigt in besonderer Weise, wie Regionalfernsehen Menschen verbinden kann. Der Zuschauer lernt den 10-Jährigen Mathis kennen, der trotz seines Handicaps mit Unterstützung seiner Mitmenschen seinen Alltag gut meistert. Dabei lobte die Jury die detailreiche Recherche und Sensibilität bei der Realisierung des Beitrages, denn „die Nähe zu Menschen ist der Nährboden für gute Themen und gutes Lokal-TV“.
Gewinner der Kategorie „Beste Werbung“ – dotiert mit 2.000 Euro – ist Konrad Behr von PTV Pirna (Sachsen) für seinen Werbespot „Lust auf Pirna“. Der Redakteur und Filmemacher setzt seine Idee konsequent, treffsicher, locker und einnehmend um. Dabei stellt der Beitrag Menschen ins Bild, die Pirna als Touristenort attraktiv, anziehend und liebevoll präsentieren und demonstriert gleichzeitig eine starke Gemeinschaft in einem Ort der Vielfalt.
Die „Beste Nachricht im Fernsehen“ – dotiert mit 1.500 Euro – kommt in diesem Jahr von Jasmin Rehbach für ihren Filmbeitrag „Nichts als toter Fisch“, den sie für SRF Südthüringer Regionalfernsehen, Sonneberg (Thüringen), produzierte. Der Beitrag berichtet über ein Thema, welches für die Menschen der unmittelbaren Umgebung von großem Interesse ist: In der nahegelegenen Talsperre gibt es ein schwer zu erklärendes Fischsterben. Mit beeindruckenden Bildern, einem spannenden Aufbau und gut verarbeiteten O-Tönen ist der Beitrag nahe am Problem und unterstreicht einmal mehr die Stärke des lokalen Fernsehens. 
Preisträger des Sonderpreises zum Thema „Mitteldeutscher Kulturraum“ ist Hans Küffner von Vogtland Regional Fernsehen, Plauen (Sachsen). Ihm gelingt mit seinem Beitrag „Spielbar – die größte Tuba der Welt“ ein spannendes Portrait des Instrumentenbauers Hartmut Geilert. Der Klingenthaler verfolgt mit Entschlossenheit sein Ziel, die größte Tuba der Welt zu bauen und vollbringt zur Freude der Zuschauer sein Lebenswerk mit Leidenschaft und Begeisterung. Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro stellte die Niederlassung Leipzig des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG zur Verfügung. 

Kategorie „Länderpreis“
Sachsen-Anhalt: „15 Jahre TV Halle“ realisiert vom TV-Halle-Team um Ralf Schietrumpfgesendet von tv:H Fernsehen aus Halle
Sachsen: „Kramerschatz“ von Maria Scholz 
gesendet von Leipzig Fernsehen
Thüringen: „Mit Guido Kunze von Mühlhausen nach China“ von Steven Mehlhorngesendet von salve.TV, Erfurt 

Quelle: MORGENTREU-HARBINGER Gesellschaft für Kommunikation und Werbung mbH

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar