Herbst: Landtag und Ministerien sollen Job-Tickets anbieten

Torsten Herbst, wirtschafts- und verkehrpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag hat sich dafür ausgesprochen, dass Sachsen ein Job-Ticket einführt. +++

Die FDP-Fraktion hat sich mit der Bitte an den Landtagspräsidenten gewandt, einen Rahmenvertrag für ein Job-Ticket mit dem Verkehrsverbund Oberelbe zu prüfen, das von Mitarbeitern des Landtags und der Fraktionen genutzt werden kann.“

Job-Tickets bieten für Mitarbeiter einen finanziellen Anreiz, verstärkt den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. Landtag und Staatsministerien wären damit auch Vorbild für andere große Arbeitgeber“, sagte Herbst. „Vom Arbeitgeber unterstützte Job-Tickets sind Ausdruck der Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern – und obendrein leisten sie einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz“, sagte Herbst.

Damit könne auch der neue Luftreinhalteplan der Stadt Dresden unterstützt werden, mit dem eine Umweltzone vermieden wird. „Und schließlich hat auch der Arbeitgeber etwas davon hat, wenn die Mitarbeiter nicht von Staus im Berufsverkehr genervt an ihren Arbeitsplatz kommen“, sagte Herbst weiter. Zudem sei die Entscheidung betriebswirtschaftlich sinnvoll, da der Aufwand zur Schaffung von Parkmöglichkeiten geringer ausfalle.

Herbst verwies darauf, dass die Job-Tickets mit Arbeitgeberunterstützung bereits seit 2009 erfolgreich im Wirtschaftsministerium angeboten würden: „Das Verkehrsministerium geht damit mit gutem Beispiel voran.“ Etwa jeder vierte Mitarbeiter nutze das Angebot. „Dies ist ein sehr guter Anfang“, sagte Herbst. „Wir hoffen, dass künftig noch mehr Arbeitgeber den Wert eines Job-Tickets für sich, ihre Mitarbeiter und die Umwelt erkennen.“

Quelle: FDP-FRAKTION IM SÄCHSISCHEN LANDTAG

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