Herbst: Übernahme von Qimonda-Immobilien durch Infineon entscheidender Impuls für Silicon Saxony

Torsten Herbst, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag erklärt die Übernahme des Qimonda-Areals durch Infineon als Vorteil für Silicon Saxony. +++

Für rund 100 Millionen Euro übernimmt die Infineon Technologies Dresden GmbH die ehemaligen Produktionsanlagen des insolventen Dresdner Chipherstellers Qimonda.
Damit ist die seit Herbst 2009 laufende Verwertung des gesamten Qimonda-Inventars abgeschlossen.

Dazu erklärt Torsten Herbst, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag: „Die Übernahme großer Teile der Produktionsanlagen und Immobilien von Qimonda durch Infineon ist ein echter Lichtblick für den bislang brachliegenden Altproduktionsstandort im Dresdner Norden und gibt der weiteren Entwicklung des „Silicon Saxony“ einen entscheidenden Impuls. Längst ist klar: Die wirtschaftliche Entwicklung in der Halbleiterbranche hat das schmerzliche Qimonda-Aus inzwischen mehr als kompensiert und bestätigt den ordnungspolitisch klaren Kurs des Wirtschaftsministers, den Verzicht auf Staatshilfen für gescheiterte Unternehmenskonzepte und das Vertrauen in die Kraft der Marktwirtschaft. Mit Infineon konnte letztlich ein starker Partner, der in der Region verwurzelt ist und die Vorteile des „Silicon Saxony“ schätzt, gewonnen werden. Die zusätzliche Umsiedlung von Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer Center Nanoelektronische Technologien (CNT) auf Gelände stärkt den Innovations- und High-Tech-Standort Sachsen.“

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