Herbstrevision bei Schwebebahn und Standseilbahn

Aufgrund der routinemäßigen Herbstrevision ist die Schwebebahn von Montag, dem 3. November bis einschließlich Freitag, den 14. November außer Betrieb. Die Standseilbahn wird vom 17. bis 28. November gewartet und geprüft. +++

In den ersten zwei Wochen werden umfangreiche Durchsichten und Überprüfungen der gesamten Schwebebahn-Anlage vorgenommen. Auch die Seilbahnsteuerung sowie die Fernüberwachungs- und Signalanlage müssen ihre Funktionstüchtigkeit unter Beweis stellen.

Gleichzeitig werden die Horizontal- und Vertikallager der Stützenkonstruktion begutachtet und die jährliche TÜV-Abnahme, die es ähnlich wie beim Auto auch für Bergbahnen gibt, vorbereitet. Am Wagen 2 soll aus Verschleißgründen eine Achse gewechselt werden. Typisch für Schwebebahnen befindet sich diese Achse oberhalb des Wagendachs. Dazu kommen am gleichen Wagen erste Reparaturen der Unfallschäden vom vergangenen Dienstag.

Auch im Maschinenhaus wird gearbeitet. Dort wechseln Fachleute den so genannten Bremslifter der Hauptbremse aus. Der ist nach vielen Betriebsstunden am Ende seiner Lebensdauer. Wenig spektakulär aber wichtig ist die magnetinduktive Prüfung des Zugseils. Mittels elektrischer Induktion wird geprüft, ob das aus vielen Einzelfasern bestehende Zugseil Risse aufweist. Auf der Dachterrasse und dem Turm der Aussichtsplattform wird der Belag gewechselt. Fahrgäste nach Oberloschwitz können in dieser Zeit die Buslinie 84/309 benutzen.

Bei der im Anschluss folgenden Herbstrevision der Standseilbahn stehen die Nachkontrolle der zur Hauptuntersuchung im Frühjahr erneuerten Bauteile, die Bauwerksprüfung einschließlich der Hochbauten, Tunnel und Viadukte sowie ebenfalls eine magnetinduktive Prüfung des Zugseils an.  Während der Revisionsarbeiten wird im Einsatzzeitraum der Standseilbahn ein Anruflinientaxi im 30-Minuten-Abstand angeboten. Das sollte allerdings bis 20 Minuten vor der geplanten Abfahrt unter 857 1111 bestellt werden. Die Dresdner Verkehrsbetriebe bitten um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Quelle: DVB AG

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