„Herrenlose Grundstücke“ – Eigentümer sollen entschädigt werden

Oberbürgermeister Burkhard Jung und Verwaltungsbürgermeister Andreas Müller haben heute den Bericht des Rechnungsprüfungsamtes zu „herrenlosen Grundstücken“ in Leipzig vorgestellt. Daraus geht hervor, dass der Stadt derzeit drei angemeldete Fälle auf Schadenersatz vorliegen. +++

Die Restbestände aus Kaufpreiserlösen werden auf gesonderten Konten verwahrt und sollen ordnungsgemäß an die Eigentümer ausgezahlt werden.  

Als Vertrauensperson wird künftig der ehemalige Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, Dr. Eckart Hien, fungieren. An ihn können sich die Personen wenden, die sich von der Stadt Leipzig ungerecht behandelt fühlen. Die Prüfung der Akten soll bis Ende 2013 abgeschlossen sein. Dafür muss die Stadt zusätzliches Personal einstellen.

Oberbürgermeister Jung wies heute außerdem jeden Verdacht auf Korruption oder systematisches Vorgehen von sich.