HIGHTECH VENTURE DAYS: Unsere Start-Ups treffen europäische Investoren

Dresden - Sie sind jung, innovativ und auf der Suche nach dem nötigen Startkapital. Sächsische Start-Up-Unternehmen präsentieren sich bei den HIGHTECH VENTURE DAYS in Dresden. Die Chance ist groß, dass sie auf dieser Veranstaltung internationale Banken und Investoren aus ganz Europa als Unterstützer gewinnen können.

Wie von Zauberhand gesteuert bewegt sich ein Industrieroboter durch den Raum. Dass seine Ausführungen dabei tatsächlich von den Bewegungen eines Menschen abhängen, zeigt ein junges Dresdner Start-up. Dieses nennt sich "Wandelbots" und besteht aus zehn Personen. Sowohl Studierende der TU Dresden als auch ein juristischer Beistand gehören dem Team an. Die Besonderheit an ihrem Produkt ist, dass ein kollaborativer Roboter durch intelligente Kleidung gesteuert wird. Das heißt, dass sich in der Kleidung Sensoren befinden, welche wiederum die Bewegungen des Menschen analysieren. Diese werden dann direkt auf den Roboter übertragen und nahezu synchron ausgeführt.

Die Informatiker der TU Dresden präsentieren sich mit der Innovation ihres Jungunternehmens bei den HIGHTECH VENTURE DAYS. Ihr Ziel ist, Investoren zu gewinnen, um auf dem Markt Fuß zu fassen. Die Messereihe der HighTech-Branche bietet dafür ideale Voraussetzungen. Hier hoffen 41 Start-ups aus ganz Europa, unter den mehr als 150 Investoren Geldgeber zu finden. Organisiert wird die Veranstaltung bereits zum fünften Mal von dem Netzwerk HighTech Startbahn e.V.

© Sachsen Fernsehen
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Das Gesamtvolumen des benötigten Startkapitals beträgt knapp 300 Millionen Euro. Wie viel die Jungunternehmen für ihre  Produkte einstreichen können, ist noch nicht abzusehen.

Insgesamt sieben sächsische Start-ups sind unter den 41 augewählten Innovationen. Die HighTech-Venture Days zeigen, welches Potential die Gründerszene in Sachsen hat. Umso bedeutender ist es. Dass die Messe hier stattfindet und investitionsbereite Unternehmen anzieht. Viele Startups haben tolle Ideen, die nur zur ökonomischen Reife gebracht werden müssen. Bettina Voßberg hilft mit ihrem Netzwerk HighTech Startbahn auf die Sprünge.