Hilfe für Schüler ohne Abschluss

Es ist eine Chance für Schüler ohne Abschluss: der Schulversuch „Produktives Lernen“. +++

Abschlussgefährdete Schüler der 8. und 9. Klasse lernen dabei an zwei Tagen pro Woche in der Schule und arbeiten an drei Tagen bei einem Praxispartner. Das Produktive Lernen soll nun als dauerhaftes Angebot im Sächsischen Schulsystem verankert werden, gab Kultusministerin Kurth am Montag in Dresden bekannt. Im vergangenen Schuljahr haben 80 Prozent der Teilnehmer auf diesem Weg doch noch ihren Hauptschulabschluss geschafft.

Interview im Video mit Brunhild Kurth (parteilos), Kultusministerin Sachsen

Auch der 15-jährige Djamil hat diese Chance ergriffen, als es in der 8. Klasse mit seinen Noten bergab ging.

Interview im Video mit Djamil Darif, Schüler

Vom Schneeschippen bis hin zu einfachen Arbeiten in der Werkstatt wird er eingesetzt. Und hat sich schon einen guten Stand bei seinen Kollegen erarbeitet. Nun arbeitet Djamil auf seinen Hauptschulabschluss hin. Er hofft, dass es danach hier mit einer Lehre klappt. Auch für die Praxispartner bietet das Projekt Vorteile.

Interview im Video mit Andreas Zimmermann, Filialleiter

Sieben Schulen in Sachsen bieten das Produktive Lernen an, ab nächstem Jahr soll eine Leipziger Schule hinzukommen. In Dresden bietet die 121. Mittelschule den alternativen Lernweg an. Etwa 40 Schüler lernen hier für ihren Hauptschulabschluss.

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