Hilfsgüter für die Ukraine – Logistiklager wird ausgebaut

Dresden- Am Montag hat das Deutsche Rote Kreutz (DRK) sechs Lastkraftwagen mit 100.000 Schutzanzügen für die Ukraine verschickt.

Die Hilfsgüter waren von der Ukraine bei der EU beantragt und beim DRK in Dresden gelagert worden. Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) sieht es als ein starkes Signal, in diesen schweren Zeiten zusammen zu halten. Außerdem sei es wichtig, weiterhin Solidarität zu üben und den Zivilschutz zu stärken. Jetzt sollen die Hilfsgüter nach Polen gebracht und von dort aus in die ukrainischen Orte verteilt werden, wo sie benötigt werden.

Das Dresdner Logistikzentrum soll ausgebaut werden, kündigte Schuster an. Nur zwei von sechs Lagern seien derzeit in Deutschland, um sich für Katastrophen jedweder Art vorzubereiten. Wenn die Europäische Kommission einen Hilfseinsatz beschließe, sei Sachsen ganz vorn mit dabei. Man werde von hier aus in alle Welt liefern, ob nach dem Erdbeben nach Haiti oder in Kriegsgebiete wie jetzt in der Ukraine. Das Lager sei zudem ein wichtiger Eckpfeiler im Bevölkerungsschutz von Sachsen. (mit dpa/sn)