HipHop- Mode in der DDR

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig  zeigt am Donnerstag, 24. November, 17 Uhr, ein Ausstellungsgespräch mit Tanzperformance zum Thema „HipHop-Mode in der DDR“.+++

Am Donnerstag, dem 24. November, dreht sich in der Ausstellung Malimo & Co. alles um HipHop- Mode in der DDR. Leonard Schmieding, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Leipzig und Experte auf diesem Gebiet, moderiert ein Ausstellungsgespräch mit Zeitzeugen. Dabei wird unter anderem der Breakdancer Heiko „Hahny“ Hahnewald von seiner Tanzleidenschaft zu DDR-Zeiten erzählen. Er ist bis heute in der HipHop-Szene aktiv und präsentiert als Höhepunkt des Abends eine Tanzperformance.

Das Breakdance- und HipHop-Fieber brach in der DDR insbesondere nach Erscheinen des Filmes  „Beat Street“ (1984) aus, der die Gründung zahlreicher Gruppen inspirierte. Die Anhänger der Szene bewegten sich dabei auf einem schmalen Grat zwischen Aufbegehren und Eingliedern in das bestehende Kultursystem. Kleidung als Identifikationsfaktor mit Gleichgesinnten spielte durch die vom Mangel gekennzeichnete Modewelt der DDR eine herausragende Rolle. Immerhin konnten die Trainingsanzüge und Turnschuhe von begehrten Marken wie Adidas und Puma nicht einfach im Laden gekauft werden.