Hippo-Therapie legt Winterpause ein

Langenstriegis. Verein hilft Schwerst- und Mehrfachbehinderten mit Übungseinheiten auf dem Pferd. Dabei gibt es Unterstützung vom örtlichen Reiterhof.

Langenstriegis (UW). In der vergangenen Woche beendete der Hippo e.V. seine diesjährige Saison. Der Verein betreut zehn Schwerstbehinderte und versucht diese, mittels Hippo-Therapie zu helfen. „Die Saison geht von April bis Anfang November“, sagte Katrin Schönherr, Physiotherapeutin und Vorsitzende des Hippo e.V. „Der Reiterhof Selbmann stellt uns dafür das Pferd und die Reithalle zur Verfügung.“

Für die Schwerst- und Mehrfachbehindeten gibt es individuelle Übungseinheiten auf dem Pferd. Eine Einheit dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Länger wird nicht geübt, damit die Betroffenen nicht überfordert werden.
„Die Behinderten wollen diese Übungen“, so Katrin Schönherr. „Sie machen die Übungen freiwillig, was sie sonst nicht tun würden.“

Dazu muss natürlich auch das Pferd passen. Es sollte unter anderem ruhig und ausgeglichen sein. Aber auch gehorsam, ein guter Charakter und eine sehr gute Ausbildung in Dressur, Springen und Vielseitigkeit sind gefragt.
Katrin Schönherr begann 1978 mit der Hippo-Therapie. 2004 wurde der Hippo e.V. gegründet. Ihm gehören derzeit 45 Mitglieder an. Über den Verein werden die finanziellen Mittel besorgt, um die Therapie durchführen und somit den Behinderten helfen zu können. Im April wird die neue Saison beginnen. Dann wird wieder einmal pro Woche in der Reithalle des Reiterhofs Selbmann geübt.

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