Hitzerekorde, tropische Nacht und Gewitter

Der Dienstag brachte Spitzentemperaturen bis 37 Grad. Diese Werte wurden regional in Nordrhein-Westfalen gemessen.

Zudem wurden zahlreiche Rekorde für die dritte Junidekade gebrochen. In Trier (Rheinland-Pfalz) war es mit 35 Grad sogar der heißeste Junitag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1948.

Weitere Hitzepole in Deutschland:

37 Grad Recklinghausen
37 Grad Duisburg
36 Grad Mannheim
36 Grad Lörrach
35 Grad Krefeld
35 Grad Trier
35 Grad Karlsruhe
34 Grad Frankfurt a. M.
34 Grad Mönchengladbach

„Die Hitze lies uns gestern mächtig schwitzen. Schattenplätze und klimatisierte Einkaufszentren standen hoch im Kurs. Die vergangene Nacht war dann auch noch tropisch. Das heißt: Die Temperatur sank regional nicht unter die 20-Grad-Marke. Das war beispielsweise in Koblenz, Frankfurt, Köln und Saarbrücken der Fall. Das brachte viele Menschen um einen erholsamen und tiefen Schlaf“ erklärt Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterdienst WETTER.NET.

Heute übernimmt Tief Ianto die Regie. Es bringt von West nach Ost Schauer und Gewitter. Diese fallen allerdings nur vereinzelt unwetterartig aus. Vielfach geht der Wechsel zwischen schwül-heißer und kühler Luft unspektakulär über die Bühne.

Lediglich in Bayern setzt in der Nacht zu Donnerstag teilweise heftiger Starkregen ein, der bis in den Donnerstagvormittag anhält. Hier können innerhalb weniger Stunden bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen.

Während der Mittwoch dem Ost Höchstwerte bis 35 Grad beschert, ist es im Westen schon rund 10 Grad kühler. Ab Donnerstag heißt es denn für ganz Deutschland: „Fenster auf und die Hütte kräftig durchlüften“ so Diplom-Meteorologe Jung.

In den kommenden Tagen ist es dann deutlich kühler. Nachfolgend die Temperaturentwicklung für Deutschland:

Donnerstag: 15 bis 23 Grad
Freitag: 17 bis 24 Grad
Samstag: 16 bis 24 Grad
Sonntag: 16 bis 25 Grad
Montag: 20 bis 28 Grad
Dienstag: 22 bis 29 Grad
Mittwoch: 24 bis 32 Grad

Dabei ist es in den kommenden Tagen dank Hoch Hildegard besonders im Westen sehr freundlich. Sonst gibt es einzelne Schauer – viel Regen fällt allerdings nicht. Nächste Woche klettern die Temperaturen dann auch schon wieder spürbar in die Höhe und knacken spätestens ab Mittwoch wieder die 30-Grad-Marke – der „WETTER.NET(T)sche Zick-Zack-Sommer“ geht also weiter!

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