Hitzeschock: Mobile Kaltwasserduschen für Bauarbeiter auf der A72

Temperaturen bis 38 Grad und kein Schatten. Trotzdem lassen sich bestimmte Arbeiten nicht umgehen, zum Beispiel auf Baustellen an der Autobahn. +++

ABA – Autobahnamt Sachsen 15.07.2010:

Wie die Firma Heilit & Wörner, die an einem Neubauabschnitt der A72 baut, auf Anfrage bei bei Strabag-Konzernsprecherin Birgit Kümmel mitteilt, wurden mobile Kaltwasser-Duschen aufgestellt, um den Arbeitern eine zusätzliche Möglichkeit zur Abkühlung in den Pausen zu ermöglichen. Zu den gängigen Arbeitsschutzmaßnahmen auf Baustellen bei großer Hitze gehören das Zulassen von mehr Pausen zwischendurch, ausreichende Trinkwasserversorgung, Bereitstellen von Sonnenschutz und – soweit möglich – das Verschieben von besonders schweißtreibenden Arbeitsschritten wie beispielsweise das händische Verlegen von Entwässerungsrohren in die kühleren Morgen- oder Abendstunden.

Hitzeschäden wurden an Sachsens Autobahnen bislang nicht ausgemacht. Natürlich dehnen sich auch Betonplatten in der Hitze aus. Wenn die Fugenbreite nicht ausreichte, so kannte man das aus der DDR, dann konnten sich Platten ruckartig aufrichten. Deshalb wurden DDR-Autobahnen mit der Zeit etwas rumpelig. Bei modernen Betonautobahnen verhindern zusätzliche Dübel in den Fugen solche Sprunghaftigkeit. Auch die Blasenbildung auf Asphaltpisten ist in Sachsen unbekannt, weil der Gussasphalt, dem solches Verhalten unter gewissen Umständen bisweilen nachgesagt wird, bis auf Brücken kaum auf Sachsens Autobahnen verwendet wurde.

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