Hitzige Diskussion in der Volkshochschule Leipzig

Bürgerrechtler haben am Dienstag-Abend zu einer offenen Podiumsdiskussion zum Thema „Für ein Europa freier Bürger mit offenen Grenzen“ geladen. Einen Bericht dazu sehen Sie in der Drehscheibe. +++

Die Aula der Volkshochschule Leipzig war am Dienstag-Abend bis auf den letzten Platz besetzt. Die Volkshochschule lud zu einer offenen Podiumsdiskussion zu dem Thema „Für ein Europa freier Bürger mit offenen Grenzen“ ein und der Andrang war enorm. Grundlage war ein Appell mehrerer Bürgerrechtler von 1989. Der Verzicht auf Gewalt bei sämtlichen Demonstrationen und die Möglichkeit eines offenen Forums war das Ziel der Initiatoren.

Für Moderator und Mitveranstalter Stephan Bickhardt vom Archiv Bürgerbewegung Leipzig haben solche Veranstaltungen eine besondere Kraft

 

Es entwickelte sich eine hitzige Diskussion um Freiheit, Grundrechte und sozialen Spannungen. Der Diskussionsverlauf zeigte, dass der Gesprächsbedarf enorm ist  und nicht wenige Leipziger wollten ihre Meinung kundtun.

 

Der Wert solcher Abende bleibt abzuwarten. Klar scheint aber, dass ein Dialog stattfinden muss, um Ängste und Vorurteile abzubauen und Verständigung zu fördern. Das sieht auch der Superintendent Martin Henker der evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde so.

 

 

Für die Organisatoren war der Abend nur ein Anfang. Das Ziel ist in den nächsten Wochen weitere offene Diskussionen zu veranstalten und es so möglich zu machen, einen demokratischen Diskurs zu schaffen. Am Schluss bleibt der Appell an alle Demonstranten in Leipzig: Bleibt friedlich!