Hoch Barbara sorgt für sonniges Winterwetter

Mit einer ganz neuen Variante wartet der Winter 2010/2011 in den kommenden Tagen auf.

Statt Schneegestöber, nass-kaltem Schmuddelwetter oder Dauerregen sorgt diesmal ein umfangreiches Hochdruckgebiet von den Britischen Inseln bis nach Polen für trocken-kaltes und vielfach sonniges Winterwetter.

„Ab Freitag lacht dank Hoch Barbara nach örtlichem Dunst oder Nebel vielfach die Sonne vom blauen Himmel herab und leitet ein herrliches Winterwochenende ein“ verspricht Wetter-Experte Dominik Jung vom Wetterdienst WETTER.NET.

Oberhalb 300 bis 400 Meter liegen im Osten und Süden nach den Schneefällen der letzten Tage wieder 10 bis 20 cm Schnee. In den Mittelgebirgen stellt sich am kommenden Wochenende wieder gutes Wintersportwetter ein. Das gilt besonders für die östlichen und südlichen Regionen.

Von Norden nach Süden löst der steigende Luftdruck die Wolken am Freitag immer mehr auf und die Sonne kommt zum Vorschein. Die Temperaturen erreichen minus 3 bis plus 2 Grad.

Am Wochenende setzt sich die Sonne nahezu landesweit durch. Lediglich entlang der Donau kann sich der Nebel örtlich auch den ganzen Tag halten. Die Luft erwärmt sich auf minus 6 bis plus 1 Grad.

Auch am Montag und Dienstag bleibt es trocken und meist sonnig bei minus 3 bis plus 3 Grad: Der Januar übergibt den Sonnenschein an den Februar.

Nachts wird es allerdings ziemlich kalt. Verbreitet rutschen die Tiefstwerte wieder auf minus 10 bis minus 15 Grad, über Schnee auch noch etwas tiefer. Pech haben allerdings die Mittelmeerurlauber. Dort kommt es in den nächsten Tagen zu kräftigen Regenfällen und Unwettern.

„Dort ziehen nämlich sämtliche Tiefdruckgebiete vorüber, die Hoch Barbara von uns fern hält“ so Jung.

„Nachdem am Montag rund zwei Drittel des meteorologischen Winters (1.12. bis 28.2.) vorüber sind, ist es Zeit eine kurze Bilanz zu ziehen: der Winter 2010/2011 liegt dann um rund 1,3 Grad unter den langjährigen
Mittelwerten und wandelt damit exakt auf den Spuren des vergangenen Winters“ so die Zwischenbilanz von Diplom-Meteorologe Jung.

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