Hochschule Mittweida feiert 150-jähriges Bestehen

Mittweida – Die Hochschule Mittweida feiert in diesen Tagen das 150-jährige Jubiläum ihres Bestehens.

Im Mai 1867 begann die Ausbildung in der mittelsächsischen Stadt mit 17 Studierenden. Seitdem haben abertausende Frauen und Männer an der Hochschule ihren Abschluss gemacht – darunter berühmte Namen wie die Automobilbauer August Horch und Friedrich Opel, der Unternehmer Hans Bahlsen oder der „Vater des Farbfernsehens“ Walter Bruch.

Diese Namen fielen am Freitag immer wieder beim feierlichen Festakt, zu dem hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft geladen waren.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich würdigte die großen Verdienste der Hochschule vor allem in den Jahren nach 1992, als die Zukunft der Einrichtung mit damals nur 600 Studierenden sehr ungewiss war. Seitdem habe sich die Hochschule zu einem Innovationsmotor für den Freistaat entwickelt, so Tillich.

So sei das hochmoderne Laserinstitut eine der führenden Einrichtungen ihrer Art. Großes Renommee besitzt die Hochschule ebenso in den Bereichen Ingenieurswissenschaften, Medien und Soziale Arbeit.

Mittlerweile studieren rund 6.000 Menschen in Mittweida. Mit 40 Prozent ist der Anteil der Frauen sehr hoch. Studierende aus sechzig Ländern sorgen außerdem für internationales Flair auf dem Campus. Angewandte, interdisziplinäre Forschung, kurze Wege und ein herzliches Miteinander – als das zeichnet die Hochschule aus.

Zu den bekannten Studierenden der heutigen Zeit gehört Olympiasieger Eric Frenzel. Der Nordische Kombinierer studiert Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Mittweida, die als Partnerhochschule des Spitzensports den Athleten ermöglicht, gleichzeitig Leistungssport und Studium zu betreiben.

Welche Höchstleistungen noch erbracht werden, davon können sich alle Interessierten noch das ganze Wochenende überzeugen. Mit Musik, Sport und offenen Laboren will die Hochschule ihr großes Jubiläum mit allen in Mittweida feiern.