Hochschulen wollen Frauen fördern

Beim Professorinnenprogramm haben sich sechs Hochschulen aus Sachsen beteiligt.

Neben der TU Dresden haben unter anderem auch die Universität Leipzig und die Technische Universität Chemnitz ihre Gleichstellungskonzepte eingereicht.

Das Programm bietet den Hochschulen die Chance, der Gleichstellung einen Schub zu geben und zusätzliche Mittel für die Neuberufung von Professorinnen einzuwerben. 

Allerdings könne das Programm nur ein Glied in einer Kette von Maßnahmen sein, so Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange. Künftig müssten beispielsweise mehr Frauen auch in Berufungsgremien etabliert werden. Nur dann sei ein realistischer Anstieg der Anzahl von Wissenschaftlerinnen als Professorin oder in Spitzenpositionen zu erwarten.

In der ersten Runde des Professorinnenprogramms war Sachsen als einziges Bundesland mit keinem der eingereichten Konzepte erfolgreich gewesen. Das Professorinnenprogramm stellt den Hochschulen für fünf Jahre zusätzliche Mittel für die Besetzung einer Professur mit einer Wissenschaftlerin zur Verfügung.

Mit den Ergebnissen ist ab Ende Mai 2009 zu rechnen. In Sachsen waren im Jahr 2007 lediglich 15,8 Prozent der Professuren mit Wissenschaftlerinnen besetzt.

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