Hochschulgesetz: Kritik an Gesetzesnovelle

Das neue Hochschulgesetz, das die sächsische Regierungskoalition aus CDU und FDP gestern Abend verabschiedet hat, stößt auf massive Kritik.

So wird unter anderem die Einführung von Studiengebühren ab dem 4. Semester über die Regelstudienzeit von Seiten der Studentenvertretungen als unsozial bezeichnet.

Auch die bisher automatische Austrittsmöglichkeit aus dem Studentinnenrat wird kritisiert. Dadurch könne beispielsweise das günstige Semesterticket kaum noch finanziert werden.

Interview: Bernd Hahn – Referent für Lehre & Studium TU Chemnitz

Die Gesetzesnovelle soll nach Plänen der Landesregierung noch im Oktober in kraft treten. Studentenvertreter haben allerdings angekündigt, gegen das neue Hochschulgesetz zu klagen.