Hochwasser-Alarmstufen für Dresden bleiben bestehen, Niederschläge für Wochenende angekündigt

Damit gilt für die Elbe im Stadtgebiet Dresden die Alarmstufe 2 und für den Lockwitzbach die Alarmstufe 1. Regen könnte die Situation wieder dramatisch werden lassen. Mehr dazu unter www.dresden-fernsehen.de +++

Das Umweltamt Dresden informiert, dass die bestehenden Hochwasser-Alarmstufen auch über das  Wochenende bestehen bleiben. Damit gilt weiterhin für die Elbe im Stadtgebiet Dresden die Alarmstufe 2 und für den Lockwitzbach die Alarmstufe 1, obwohl derzeit die Richtwerte deutlich unterschritte sind. 
Das könnte sich jedoch schnell ändern, wenn die vorhergesagten Niederschläge tatsächlich fallen.
An der Elbe waren seit gestern weiter langsam sinkende Wasserstände zubeobachten. Aber noch  immer  steht der Pegel in Dresden über der 4-Meter-Marke. Heute wurden an der Augustusbrücke um 1 Uhr 4,26 Meter, um 7 Uhr  4,21 Meter, um 10 Uhr 4,17 Meter und um 12 Uhr 4,16 Meter registriert.

Einschränkungen wegen Hochwassers gibt es in Dresden nur auf einzelnen Abschnitten des  Elberadweges, auf ufernahen Parkplätzen und kleineren Elbzufahrten. Hochwasserschutzwände  verschließen weiterhin Münzgasse und Brühlsche Gasse.
Die genaue Pegelentwicklung ist davon abhängig, wie sich das Niederschlagsgeschehen am  Wochenende gestaltet.  Sollte es erneut  zuergiebigen Regenfällen im Teileinzugsgebiet zwischen Usti nad Labem und Dresden kommen, kann das einen schnellen Anstieg der Elbe zur Folge haben, möglicherweise wieder über 5 Meter. Sofern aber starke Niederschläge in Süd- und Westböhmen eintreten, wäre mit einem Anstieg erst zum Wochenbeginn zu rechen.

Die räumliche und zeitliche Verteilung  sowie die Intensität der angekündigten Niederschläge kann nur schwer vorhergesagt werden. Örtlichstarke  Regenfälle  können vor allem die Bäche zügig anschwellen lassen, in Dresden vor allem den Lockwitzbach oder die Vereinigte Weißeritz. Die  Entwicklung  der meteorologischen und hydrologischen Lage wird von den Fachleuten auch am Wochenende  überwacht,  bei  Notwendigkeit  Anrainer gewarnt. 

Unabhängig davon ist jeder,  der von Hochwasser betroffen sein kann, zur  Eigenvorsorge verpflichtet. 

Informationen zur Lage und die Wasserstände sind  ständig abrufbar im Internet unter www.hochwasserzentrum.sachsen.de,  im  MDR-Videotext ab Seite 530 oder über den  telefonischen  Ansagedienst für die Elbe unter (03 51) 1 94 29 und für die Nebenflüsse der oberen Elbe unter (03 51) 8 92 82 60.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden
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