Hochwasser: Erste Million für Staatsstraßen freigegeben

Minister Morlok: “Verkehrswege können insbesondere in Krisensituationen zur Achillesverse werden. Retter und Helfer müssen ungehindert vor Ort gelangen, Versorgungsgüter zugänglich sein und Wege zu Schule und Arbeit passierbar.“ +++

Um Gefahr im Verzug abzuwenden, hat der sächsische Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) rund 1 Million Euro für die Reparatur von durch das Hochwasser beschädigten Staatsstraßen freigegeben. Minister Morlok: „Verkehrswege können insbesondere in Krisensituationen zur Achillesverse werden. Retter und Helfer müssen ungehindert vor Ort gelangen, Versorgungsgüter zugänglich sein und Wege zu Schule und Arbeit passierbar. Nur so kann letztlich schnell wieder der Wirtschafts- und Arbeitsalltag in die vom Augusthochwasser 2010 betroffenen Gemeinden einziehen. Deshalb sind die Verfügbarkeit und Sicherheit der Verkehrswege so wichtig. Wir werden zügig unsere Arbeit machen und die Straßen in Ordnung bringen.

Die erste Million Euro für Sachsens Staatsstraßen war nötig, weil Gefahr in Verzug war und wir schnell wieder Befahrbarkeit ermöglichen müssen.“ Insbesondere für die Reparatur der Staatsstraße S165 in der Sächsischen Schweiz werde die Soforthilfe benötigt.Weitere Mittel müssen folgen, um Straßen, Brücken und ÖPNV-Wege nach der Flut wiederherzustellen. Über die genauen Schadensstände werden im Sächsischen Verkehrsministerium derzeit noch Informationen zusammengetragen. „Erst wenn wie das Ausmaß aller Schäden auf Sachsens Verkehrswegen kennen, können wir über weitere Haushaltsmittel entscheiden.

Wir hoffen, dass der Bund hier nicht nur seiner Verpflichtung nachkommt und die Reparatur von Bundesstraßen und Autobahnen sowie der Schienenwege schnell ermöglichen kann, sondern uns auch darüber hinaus beim Wiederaufbau unterstützen wird,“ so der Minister.Verkehrsstaatssekretär Roland Werner wird am heutigen Dienstag ab 10 Uhr weitere Schäden in der Sächsischen Schweiz besichtigen, um ein Bild von der Lage vor Ort zu erhalten.

Quelle: Wirtschaftministerium

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