Hochwasserlage in Dresden bleibt unter Beobachtung

Seit Dienstag ist der Wasserstand der Elbe in Dresden weiter gesunken. Dennoch behält das städtische Umweltamt die unterste Alarmstufe für die Elbe im Stadtgebiet Dresden bei. Die Hochwasserlage bleibt unter Beobachtung. +++ 

Nötig ist das wegen der aktuellen Tendenz am Oberlauf. An den Pegeln Usti und Schöna steigt das Wasser gerade wieder. Heute Nachmittag wird dies auch am Pegel Dresden zu beobachten sein. Verantwortlich sind das Tauwetter bis in die Kammlagen der Gebirge und die Niederschläge.

Nach den heutigen Prognosen des Landeshochwasserzentrums bleibt das Wetter in den nächsten Tagen feucht und mild, so dass die Tauprozesse im Bergland weitergehen. Die Elbe in Dresden kann wieder auf über 4 Meter steigen.

Straßensperrungen wegen des Elbhochwassers sind nicht wirksam und abzusehen. Es gibt nur eine eingeschränkte Nutzung des Elberadweges und elbnaher Parkplätze und Zufahrten.
Für die Vereinigte Weißeritz und den Lockwitzbach in Dresden besteht derzeit keine Hochwassergefahr. Hier gilt aktuell keine Alarmstufe.

Bei gebietsweise noch gefrorenem Boden kann Tauwetter die Pegel kleinerer Fleißgewässer steigen lassen. Aktuelle Informationen zur Lage und die Wasserstände sind ständig abrufbar im Internet unter www.hochwasserzentrum.sachsen.de

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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