Hochwasserlehrpfad eröffnet

Der sächsische Umwelt- und Landwirtschaftsminister Frank Kupfer eröffnete heute den Hochwasserlehrpfad in Dresden

Der Hochwasserlehrpfad soll die Erinnerungen an die Ereignisse der Jahrhundertflut 2002 wach halten , so Kupfer. Unter dem Motto Lernen aus der Flut ruft der Lehrpfad mit Informationstafeln zum Verständnis und Engagement der Bürger bei der Hochwasservorsorge auf. Denn auch künftig wird es keinen absoluten Schutz vor Hochwasser geben , erklärte der Minister.Gemeinsam mit der Europäischen Union hat der Freistaat Sachsen 26.000 Euro in das Projekt investiert. Es ist wichtig, auch die Öffentlichkeit für die Ursachen und Wirkung von Hochwasser zu sensibilisieren. Nur so sind wir für die nächste Flut besser vorbereitet und werden nicht eiskalt überrascht , so Kupfer weiter.

Auf den Informationstafeln wird über zentrale Aspekte der Hochwasserproblematik anhand von sichtbaren Beispielen aus Dresden informiert. So werden unter anderem die Entstehung von Hochwasser und dessen Wandel vom Naturereignis zur Naturkatastrophe dargestellt. Außerdem wird verdeutlicht, wie die Elbwiesen als natürliches Überschwemmungsgebiet dienen. Erklärt wird auch die Wirkung der künstlich angelegten Flutrinnen, die Folgen der Verlegung des Weißeritzflusses und das Hochwassermeldesystem in Sachsen.

Der Lehrpfad befindet sich im Zentrum der Landeshauptstadt Dresden entlang der Elbe zwischen Augustus- und Marienbrücke. Er ist als Rundweg mit acht Standorten, an denen neun Tafeln zu finden sind, konzipiert. Ausgangspunkt des Lehrpfads ist der Schlossplatz. Der Rundgang kann jedoch problemlos an jedem Standort begonnen werden. Die Tafelinhalte sind standortbezogen. Im Hochwasserfall können die Tafeln entfernt werden.

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