Hochwasserschutz am Altelbarm in Dresden-Laubegast startet

Die stillgelegten Trafostation an der Tiroler Straße zwischen Leubener Straße und der Straße Am Fuchsbau wird abgebaut. Zudem werden die mit Betonplatten und Asphalt befestigten Flächen entsiegelt und mit Erde aufgefüllt. +++

Teil der Revitalisierung ist auch die Errichtung von drei Eidechsendämmen. Am 17. Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Der Freistaat Sachsen trägt 90 Prozent der Kosten in Höhe von insgesamt etwa 80 000 Euro im Rahmen seines Förderprogrammes Brachflächenrevitalisierung.

„Wir revitalisieren hier nicht nur eine Brachfläche, die das Stadtbild stört und für Müllablagerungen zweckentfremdet wird. Die Maßnahme ist zugleich ein Schritt auf dem Weg zur Errichtung des Hochwasserschutzes am Altelbarm in Dresden-Laubegast“, sagt Dr. Christian Korndörfer, Leiter des Umweltamtes der Landeshauptstadt Dresden. Der geplante Damm soll parallel zur Tiroler Straße über das jetzige Baufeld verlaufen und nach Fertigstellung die dahinterliegenden Wohngebiete vor Überflutung schützen. Dafür läuft derzeit ein Planfeststellungsverfahren.

Die Baufläche ist Heimat für geschützte Fledermausarten und die ebenfalls geschützte Zauneidechse. Deshalb errichteten bereits im August dieses Jahres Fachleute sogenannte Ersatzhabitate für die Zauneidechsen, darunter fünf Totholzhaufen. Entdecken Mitarbeiter während der Arbeiten Zauneidechsen, dann fangen sie diese ab und setzen sie hierin um.

Fledermäuse, die sich in der Trafostation befinden, bekommen an der Fassade der 64. Oberschule Hans-Grundig ein neues Zuhause. Hier werden nach den Vorgaben der unteren Naturschutzbehörde mit Einverständnis des Schulverwaltungsamtes, der Schulleitung sowie des städtischen Denkmalamts mehrere Ersatzquartiere befestigt.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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