Hochwasserschutz an der Würschnitz

Chemnitz- Am Montag haben in Chemnitz-Harthau an der Würschnitz weitere Arbeiten zum Schutz vor Überschwemmungen begonnen. In dem rund 295 Meter langen Abschnitt zwischen der Einmündung der Straße Alte Harth in die Würschnitz und der Brücke Klaffenbacher Straße wird der Hochwasserschutz verbessert.

Es werden Böschungen angelegt, Hochschutzmauern gebaut und ein Deich errichtet. Dabei sind auch Neu- und Umverlegungen von Versorgungsleitungen nötig. In Kooperation mit der Stadt Chemnitz wird ein Gehweg angelegt und die Straße wiederhergestellt.

Insgesamt betragen die Baukosten 2,1 Millionen Euro. Diese werden vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Aufbauhilfefonds des Bundes und des Freistaates Sachsen gefördert.

Bis Herbst 2020 soll der Abschnitt fertiggestellt sein. Anschließend soll der Hochwasserschutz auch im Bereich zwischen der Brücke Klaffenbacher Straße und dem Spinnereiweg fortgesetzt werden. Die Bauvorbereitungen begannen bereits im Jahr 2018. Damals wurde ein leerstehendes Gebäude an der Annaberger Straße abgerissen und der Gebäudekomplex am Harthauer Bahnhof zurückgebaut.