Hochwasserschutz in Dresden greift langsam

Der Hochwassersschutz im Einzugsgebiet der Elbe hat sich seit der Flut 2002 enorm verbessert. Das Schutzprogramm greift.

Am 13. August 2202 stand die Innenstadt unter Wasser. Nach tagelangen Regenfällen war die kleine Weißeritz zu einem reißenden Strom geworden geworden, hatte die Friedrichstadt überschwemmt und den Hauptbahnhof den Wiener Platz, die Prager Straße und den Zwinger überflutet. Dann kam die Elbe setzte die Innenstadt noch einmal unter Wasser und überschwemmte alle Stadtteile am Fluss.

Tausende Menschen mussten evakuiert werden. 21 Sachsen starben,der Schaden im Freistaat belief sich auf rund 8.6 Milliarden Euro.
 Man hat gelernt aus den Ereignissen von damals. Hochwasserschutz wird seit dem Jahrhunderthochwasser in Sachsen vorangetrieben. Man setzt auf Deichertüchtigung und den Ausbau von Rückhaltemöglichkeiten. Oder wie in der Dresdner Innenstadt auf Hochwasserschutzmauer und Schutztore. Schäden wie bei der Flut 2002 wird es deshalb nicht mehr geben. Das geht aus dem Bericht der Internationale Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE) hervor, der heute vorgestellt wurde Wichtig sei aber auch ein länderübergreifender Hochwasserschutz. Denn Hochwasser der Elbe zum Beispiel entstehen in Tschechien.

Zudem muss Hochwasserschutz ständig ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Denn die Menschen werden sorgloser, zum Beispiel was Bauen in Überschwemmungsgebieten betrifft. Da werden Risiken schnell vergessen.

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