Hochwasserschutz von der Dresdener Marienbrücke bis zum Alberthafen

Landeshauptstadt Dresden und Landestalsperrenverwaltung beginnen mit Bauarbeiten. Bauende für 2011 geplant

Dresden wird wieder ein Stück sicherer vor Hochwasser. Heute (Montag, 24.08.2009) beginnen die Arbeiten für den letzten Bauabschnitt der Hochwasserschutzlinie Altstadt, Wilsdruffer Vorstadt, Friedrichstadt. Zwischen Marienbrücke und Alberthafen werden dabei verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um die Stadtteile vor einem Hochwasser zu schützen.

An der Weißeritzstraße wird ein Hochwasserschutztor gebaut, das bei Überflutungen geschlossen werden kann. Komplettiert wird die Hochwasserschutzlinie durch mobile Systeme und die Einbeziehung vorhandener Bauten, die zum Teil instand gesetzt werden. Dafür entsteht an der Schlachthofstraße eine Hochwasserschutzmauer, für die bereits vorhandene Mauern des Alberthafens saniert und genutzt werden. Ebenfalls in der Schlachthofstraße werden die Voraussetzungen für mobile Schutzelemente geschaffen, mit denen im Notfall der Abschnitt zwischen Hafengelände und Trümmerberg verschlossen werden kann.

Der aktuell begonnene Bauabschnitt wird voraussichtlich im Frühjahr 2011 beendet sein. Dann schützen die stationären und mobilen Einrichtungen zwischen Hasenberg und Alberthafen vor einem Elbehochwasser, wie es statistisch einmal in 100 Jahren vorkommt. Der Freistaat Sachsen investiert für dieses Projekt insgesamt rund 15 Millionen Euro.

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