Höchste Fleischmenge in Sachsen seit 1999 erschlachtet

68.300 Tonnen Fleisch (ohne Geflügel) wurden in den sächsischen Schlachtereien und bei Hausschlachtungen 2009 erschlachtet. Das waren über 2.700 Tonnen (4,2%) mehr als im Vorjahr. Zugleich war dies die höchste Fleischmenge seit 1999.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden dafür 585.000 Schweine, 44.200 Rinder, 23.700 Schafe, 1.800 Ziegen und 334 Pferde geschlachtet.

Mit 96,1% kam der Großteil der Schlachtmenge aus gewerblichen Schlachtungen. Schweinefleisch (55.400 Tonnen) bildete mit 81% den Hauptanteil. Rund 2,2% der geschlachteten Schweine (knapp 13.200 Tiere) kamen aus Hausschlachtungen. Die Schweineschlachtungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 25.800 geschlachtete Tiere bzw. 4,6%.

Die erschlachtete Rindfleischmenge erreichte einen Umfang von 12.200 Tonnen, was einem Anteil von knapp 18% an der Gesamtmenge entsprach, so das Statistische Landesamt. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 400 Tonnen bzw. 3,4% mehr.

Nach vorläufigen Angaben wurden 2009 in Deutschland rund 6,49 Millionen Tonnen Fleisch (ohne Geflügel) erschlachtet – darunter 5,28 Millionen Tonnen (81,2 Prozent) Schweine- und 1,19 Millionen Tonnen (18,4 Prozent) Rindfleisch. Der sächsische Anteil belief sich dabei lediglich auf 1%.

Quelle: Statistisches Landesamt