Höher-Schneller-Weiter: Die schweißtreibende Eignungsprüfung an der Leipziger Sportfakultät

Über 1000 Abiturienten melden sich jedes Jahr zu der sportlichen Eignungsprüfung an der Uni Leipzig an. Sie gilt neben Köln und München zu den härtesten in Deutschland. Am Mittwoch wurde in Leipzig die erste Hälfte der Bewerber geprüft. Leipzig Fernsehen war dabei:

Mehr als 500 wollen sie bezwingen. Sie haben neun Stunden Zeit. Etwa jeder Zweite wird scheitern.
Die sportliche Eignungsprüfung an der Uni Leipzig. Sie entscheidet über das Schicksal der Mutigen.
Manche von ihnen haben sich Monate vorbereitet. Andere glauben auch ohne an ihre sportlichen Fähigkeiten.

Vor den Bewerbern liegen fünf Sportarten: Rückschlagspiel, Geräteturnen, Leichtathletik, Sportschwimmen und Mannschaftsspiel. Neben der Angst vor Reck, Bock und Ball droht die Blamage, zu versagen. Vor ihnen – den Sportstudenten. Sie haben die Prüfung bereits für sich entschieden.

Interview: Robert Brandenburg – Sportmanagement-Student
Interview: Toni Koch – Sportmanagement-Student
Interview: Martin Erber – Sportmanagement-Student

Leicht gesagt – wenn man die Prüfung bereits erfolgreich absolviert hat. Für die Teilnehmer geht’s jetzt ans Eingemachte. Sie springen, laufen und schwimmen sich ihre Nervosität von der Seele. Doch wer kann den Test bestehen?

Interview: Prof. Dr. Jürgen Krug – Dekan der Sportwissenschaftlichen Fakultät

Nach 9 Stunden und 16 Teildisziplinen geht die bereits geschrumpfte Menge zur letzten Aufgabe über: dem Ausdauerlauf. 2400 Meter Strecke in 12 Minuten gilt es für die Frauen zu absolvieren. Männliche Läufer sollten die 3000 Meter in 13 Minuten schaffen. 15 Minuten später ist es geschafft. Der Kampf ist vorbei.

Mehr als 500 wollten ihn bezwingen. Nur etwa die Hälfte von ihnen wird es am Ende geschafft haben. Für die andere Hälfte bleibt der Wiederholungstermin. Für sie beginnt in sechs Wochen der gleiche Kampf von vorn.