Höhere Auslastung in Sachsens Krankenhäusern

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes hatten die sächsischen Krankenhäuser im Jahr 2009 eine Kapazität von durchschnittlich 26.497 Betten zur vollstationären Behandlung zur Verfügung; ein knappes Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr. Der Versorgungsgrad erhöhte sich damit gegenüber 2008 von 626 auf 634 Betten je 100.000 Einwohner.

Die Zahl der behandelten Patienten lag 2009 bei rund 969.500 und stieg zum Vorjahr um ca. 21 400 Fälle bzw. 2,3 Prozent. Das ergibt eine Behandlungsquote von fast 23.200 Behandlungsfällen je 100.000 Einwohner. Wie in den Jahren zuvor wurden die meisten Patienten dabei in die Fachabteilung Innere Medizin bzw. Chirurgie eingewiesen.

Ein Krankenhausaufenthalt dauerte in sächsischen Krankenhäusern im Durchschnitt acht Tage und verringerte sich gegenüber 2008 um 0,1 Tage. 2000 verbrachten sächsische Patienten noch 10,5 Tage in der Klinik. Mit durchschnittlich fast 47 Tagen wurden 2009 die längsten Liegedauern in der Kinder- und Jugendpsychiatrie festgestellt, die kürzesten dagegen mit knapp drei Tagen in der Fachabteilung Augenheilkunde.

Die Bettenauslastung erhöhte sich 2009 gegenüber 2008 um 0,8 Prozentpunkte auf knapp über 80 Prozent. Die höchsten Auslastungen ergaben sich im psychiatrischen/ psychotherapeutischen Bereich sowie in der Geriatrie.