Höheres Gewaltpotential bei Montags-Demos

Zum zehnten Mal sorgte die Kundgebung der fremden- und islamfeindlichen Initiative „LEGIDA“ für angespannte Stimmung auf Leipzigs Straßen. Insgesamt waren etwa 1500 Polizisten im Einsatz, 14 Straftaten wurden registriert +++

Zum nun mehr 10. Mal sorgte die Kundgebung der fremden- und islamfeindlichen Initiative „LEGIDA“ für angespannte Stimmung auf Leipzigs Straßen. Mit knapp 400 Demonstranten verzeichnen die Rechtspopulisten aber wieder einen deutlichen Rückgang Ihrer Teilnehmer. Auch die Anzahl der Gegendemonstraten ist zurückgegangen. Dennoch registrierte die Polizei ein höheres Gewaltpotential als bei den vorangehenden Demos.

Sitzblockaden wurden unter Einsatz von Pfefferspray aufgelöst, einzelne Gegendemonstranten missbrauchten Steine und Bengalos als Wurfgeschosse.

Die Legida-Kundgebung selbst richtete sich wieder einmal gegen die vermeintliche Lügenpresse und die Zuwanderung. Einige Teilnehmer waren durch aussagekräftige Symbolik klar dem politisch rechten Spektrum zuzuordnen.

Insgesamt waren etwa 1500 Polizisten im Einsatz, 14 Straftaten wurden registriert. Durch den Großeinsatz der Polizei und der geringer gewordenen Teilnehmerzahl auf beiden Seiten blieben größere Ausschreitungen aber aus.