Hoffnung für den Brühl

Für den Brühl gibt es wieder neue Hoffnung.

Nach Aussage der GGG gab es am Donnerstag Gespräche mit Kreditinstituten für eine Anschubfinanzierung. Diese ist für einen möglichen Investor gedacht, der mit dem Geld ein größeres Karree am Brühl sanieren will. Die GGG selbst, der die meisten Häuser am Brühl gehören, will mit dem Gewinn aus den Grundstücksverkäufen die weitere Sanierung des Gebietes ankurbeln. Nach Meinung der GGG sollten in Chemnitz die Gelder für die Stadtentwicklung auch in den Wohnungsbau fließen. Nur so könnte der Brühl wieder zu einem belebten Gebiet gemacht werden. Allerdings ist die Ansiedlung von Einzelhandel weiter fraglich. Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat hier schon zu viel bewirkt. Fest steht, der Brühl bleibt in der Innenstadtentwicklung von Chemnitz das Stiefkind. Nur ein finanzieller Anschub durch die Banken, wie im Moment im Gespräch, kann hier etwas bewirken und Investoren hier her locken.