Hoffnung für die Parkeisenbahn

Die Parkeisenbahn am Auensee gehört zu Leipzig, wie das Völkerschlachtdenkmal oder die Nikolaikirche. Nun droht dem Betrieb der Bahn die Einstellung. Leipzig Fernsehen war vor Ort, um für Sie den aktuellen Stand der Dinge zu erfahren. +++

Die Parkeisenbahn am Leipziger Auensee hat eine bewegte Geschichte. Am 5. August 1951 wurde die Bahn in Betrieb genommen. Folglich feiert sie in gut einem Monat ihren 60. Geburtstag mit einer Festwoche.

Interview: Thomas Borzutzki, Leiter der Parkeisenbahn Auensee

Seit über einem halben Jahrhundert dreht die Bahn ihre Runden um den See. Meter für Meter. 1900 insgesamt. 300 dieser Meter, gelegen am Ostufer des Sees, bereiten den Betreibern derzeit große Sorgen. Denn die übrige Schienenstrecke wurde in den 1990er Jahren erneuert. Nur jene 300 Meter rund um den Haltepunkt Elsteraue wurden dabei ausgespart.

Interview: Thomas Borzutzki, Leiter der Parkeisenbahn Auensee

Mittlerweile sind die Schienen so verschlissen, dass die Einstellung des Bahnbetriebes droht. Denn etwa 250.000 € sind für eine grundlegende Sanierung von Nöten. Eine Summe, die der Parkeisenbahn Auensee e.V. allein nicht stemmen kann.

Doch nun erscheint ein Silberstreif am Horizont. Die IFTEC, die auch die Schienenwege der Leipziger Verkehrsbetriebe Instand hält, hat am Vormittag die maroden Trassen begutachtet.

Interview: Thomas Borzutzki, Leiter der Parkeisenbahn Auensee

Zwar ist diese Entscheidung noch nicht gefallen. Für die Betreiber besteht aber Grund zur Hoffnung, dass die Bahn auch nach ihrem 60. Geburtstag weiter ihre Runde dreht.