Hoffnung für Qimonda

In den Verhandlungen zwischen dem Freistaat Sachsen und dem finanziell angeschlagenen Chiphersteller Qimonda soll angeblich eine staatliche Unterstützung in Höhe von 300 Millionen Euro im Gespräch sein.

 Ein Sprecher des Dresdner Wirtschaftsministeriums wollte am Montag einen entsprechenden Bericht der Zeitung «Financial Times Deutschland» (Montagausgabe) allerdings nicht bestätigen. Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) und Qimonda verhandelten seit mehreren Wochen «mit Hochdruck»über eine mögliche Unterstützung, zu Einzelheiten gebe es jedoch keine Äußerung des Ministeriums. Laut Zeitungsbericht ist eine staatliche Förderung in Form von Krediten, Bürgschaften oder einer Beteiligung im Gespräch.

Qimonda hatte Mitte Oktober angekündigt, deutschlandweit 1500 Mitarbeiter zu entlassen, davon rund 950 in Dresden. Die Entlassungen sind Teil eines weltweiten Sparprogramms. Jährlich will das Unternehmen damit rund 450 Millionen Euro einsparen. In Dresden gibt es derzeit rund 3000 Qimonda-Mitarbeiter, dazu kommen noch rund 200 Leiharbeiter.

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