Hoher Besuch in Chemnitzer Asylbewerberheim

Der sächsische Staatsminister Johannes Beermann hat am Freitagnachmittag die Erstaufnahmeeinrichtung am Adalbert Stifter Weg besucht.

Der oberste Dienstherr der Staatskanzlei traf sich dabei mit Vertretern der Malteser Werke,
die für die soziale Betreuung der Flüchtlinge zuständig sind.

Der Standort Chemnitz verfügt über insgesamt 520 Plätze. Im vergangenen Jahr waren hier rund 2.300 Migranten untergebracht.

Interview: Elke Ising – Malteser Werke Chemnitz

Derzeit sind es vor allem junge Männer und Frauen aus Nordafrika, die in Chemnitz auf die Entscheidung in ihrem Asylverfahren warten.

Zwischen vier bis sechs Wochen bleiben sie vor Ort, bis sich dann in weitere Heime in die verschiedenen Landkreise umziehen.

Ein großer Teil von ihnen erhält allerdings keine weitere Aufenthaltsgenehmigung. Im vergangenen Jahr wurden in Sachsen rund 800 Personen in ihre Herkunfts- oder Drittländer abgeschoben.