Hohes Polizeiaufgebot anlässlich Himmelfahrt

Die Dresdner Polizei zieht nach Himmelfahrt ein positives Fazit. Es kam zu keinen größeren Störungen. Hauptsächlich musste die Polizei wegen das Abbrennens von Pyrotechnik eingreifen. +++

Die Dresdner Polizei zieht nach den Feierlichkeiten anlässlich Himmelfahrt ein positives Fazit ihres Einsatzes. Der Tag verlief weitgehend friedlich und ohne nennenswerte Störungen.

Der Gesamteinsatz der Polizeidirektion Dresden war geprägt von einer Vielzahl kleinerer Einsätze. So wurden im Zuständigkeitsbereich wiederholt Pyrotechnik abgebrannt, in drei Fällen leiteten die Beamten Ermittlungsverstößen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetzt ein.

Wie erwartet sahen sich die Einsatzkräfte oftmals mit alkoholisierten Männern konfrontiert. Größtenteils verliefen die Auseinandersetzungen nur verbal. Aber auch alkoholisierte Radfahrer fuhren den Beamten immer wieder regelrecht in die Arme.

Die Polizeidirektion Dresden hatte gestern ca. 250 zusätzliche Polizeibeamte im Einsatz. Sie verteilten sich sowohl auf die Landeshauptstadt Dresden als auch auf die beiden Landkreise.

Folgende Ereignisse stehen beispielhaft für das gestrige Einsatzgeschehen der Polizeidirektion Dresden:

Landeshauptstadt Dresden

Gegen 15.00 Uhr beschädigte eine Gruppe Jugendlicher einen Grundstückszaun in Oberpoyritz. Als der Eigentümer die Verursacher fotografieren wollte, beschimpften diese ihn und es kam zu einer Rangelei. Alarmierte Polizeibeamte stellten die Personalien aller beteiligten Personen vor Ort fest.

Gegen 19.30 Uhr stellten Einsatzkräfte im Bereich der Moritzburger Straße eine Party mit ca. 200 Personen und auf einem Grillplatz am Elbradweg auf der Altstädter Seite eine Party mit 400 Personen fest. Beide Veranstaltungen verliefen störungsfrei.

Kurz vor 21.00 Uhr kam es zu einer Schlägerei im Bereich des Haltepunktes Dresden-Mitte. Polizeibeamte stellten vier Männer fest, die sich wegen einer gefährlichen Körperverletzung verantworten müssen. Bei der Anzeigenaufnahme mussten die Beamten zudem 25 vor Ort befindlichen Personen Platzverweise aussprechen.

Landkreis Meißen

Im Bereich Moritzburg erschien gegen 15.00 Uhr eine Gruppierung von 30 bis 40 Jugendlichen aus der Fanszene von Dynamo Dresden. Einsatzkräfte sprachen die Gruppierung an und waren in der Folge verstärkt im Bereich präsent. Störungen gab es im weiteren Tagesverlauf nicht.

In Schönfeld, auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Linz und Kraußnitz kontrollierten Polizisten gegen 16.40 Uhr drei Radfahrer im Alter von 17, 32 und 36 Jahren. Das Trio stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Der Atemalkoholwerte lagen zwischen 1,86 und 2,4 Promille. Sie müssen sich wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

Gegen 18.30 Uhr wurden in Höhe der Landesbühnen in Radebeul Einsatzbeamte von einer Gruppe (15 Personen) beleidigt. Die vier Wortführer nahmen die Polizisten in der Folge in Gewahrsam. Den restlichen Jugendlichen sprachen die Beamten Platzverweise aus.

Im Bereich Riesa kontrollierten Einsatzkräfte gegen 20.45 Uhr eine Gruppierung von 20 Personen. Dabei stellte sich heraus, dass zwei Männer drei Kästen Bier bei sich trugen, die sie kurz zuvor bei einem Einbruch aus einem Supermarkt gestohlen hatten. Die beiden Männer wurden in Gewahrsam genommen.

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

In Rathen nahmen Einsatzbeamte gegen 14.00 Uhr „Sieg Heil“ Rufe wahr. Nach der Feststellung der Personalien und Befragung einer achtköpfigen Gruppe, leiteten die Polizisten gegen vier Personen ein Strafverfahren ein.

In Graupa kletterten gegen 14.30 Uhr ca. zehn alkoholisierte Personen über den Zaun einer Gärtnerei und beschädigten diesen dabei. Einsatzkräfte stellten die Personalien der Gruppe fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Im Bereich der Eisenbahnbrücke Malter provozierte eine Gruppe von rund 30 Jugendlichen die Einsatzkräfte. In der Folge stellten die Polizisten die Identitäten von 34 Personen fest.

Gegen 16.00 Uhr beschädigte im Bereich Lohmen eine Gruppe von ca. zehn Personen ein Toilettenhäuschen. Alarmierte Einsatzkräfte konnten die Gruppierung jedoch nicht mehr feststellen.

Auf der Dresdner Straße in Heidenau kontrollierten Polizisten ein Radfahrertrio. Die Männer im Alter von 25, 28 und 30 Jahren waren durch ihre Fahrweise aufgefallen. Atemalkoholwerte zwischen 1,72 und 1,96 Promille bestätigten schließlich den Verdacht der Beamten. Anzeigen und Blutentnahmen waren die Folge.

Auch in Dippoldiswalde musste sich ein 42-Jähriger Radfahrer wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Polizeibeamte hatten den Mann gegen 19.30 Uhr auf der Brauhofstraße kontrolliert und eine Atemalkoholkonzentration von zwei Promille festgestellt.

Quelle: Polizei Dresden