Holocaust-Überlebender betreibt Aufklärungsarbeit an der jungen Generation

Über 60 Jahre ist es mittlerweile her. Doch die Narben sind immer noch sichtbar. Die Rede ist vom Holocaust. Bundestagsabgeordneter Thomas Feist organisierte in den letzten Tagen eine Vortragsreihe zur Thematik. In diesem Rahmen hatten Leipzig Fernsehen am Dienstag die Möglichkeit mit Max Mannheimer, einem Zeitzeugen aus Auschwitz zu sprechen.

Der Jude Max Mannheimer ist ein bemerkenswerter Mann. Zuerst überlebte er einen der schlimmsten Völkermorde der Menschheitsgeschichte und nun hat er es sich seit nunmehr 25 Jahren zur Aufgabe gemacht, den neuen Generationen von seinen Erfahrungen und der immer noch drohenden Gefahr zu berichten. Denn gerade so viele Jahre nach den schrecklichen Taten des NS-Regimes ist die Aufklärungsarbeit wichtiger denn je.

Interview: Max Mannheimer – Zeitzeuge

Hintergrund und Anliegen von Mannheimers Vorträgen ist die Prävention. Gerade Schüler, an die sich seine Veranstaltungen richten, kamen bisher noch nie in direkten Kontakt mit Diktaturen.

Interview: Max Mannheimer – Zeitzeuge

Mit seiner schrecklichen Vergangenheit hat Mannheimer längst abgeschlossen. Jedoch nicht mit der Aufklärungsarbeit an der jungen Generation. Und so will der Zeitzeuge bis an sein Lebensende dafür sorgen, dass auch Menschen ohne diktatorische Vergangenheit lernen zu verstehen.