Holzversteigerung in der Heide

Während ganz Dresden heute auf einen einzigen Baum, die Buche an der Bautzner Straße schaute, war es ein paar Kilometer weiter in der Heide ganz ruhig. Auch dort ging es heute um Bäume um viele Hunderte sogar, die kamen bei der 9. Sächsischen Wertholzsubmission, also einer Versteigerung, unter den Hammer- natürlich nur symbolisch.

Kreuz 7 in der Heide: In Reih und Glied, säuberlich nebeneinander aufgereiht, liegt hier Baum an Baum. Dicke Stämme, dünne Stämme, lange, kürzere. Rund 1000 aus ganz Sachsen – jeder mit einer Nummer versehen, insgesamt 1300 Kubikmeter Holz. Soviel gab es bei einer Versteigerung noch nie.
Pro Festmeter gibt es zwischen 100 und 1000 Euro, bei besonderen Stücken auch mehr. Das hängt von der Qualität ab. Furnierhersteller, Holzhändler und Holzhandwerker aus mehreren Ländern haben sich in den vergangenen Wochen die Stämme angesehen und ihre Gebote abgegeben. Den höchstbietenden werden die Stämme nun zugeschlagen. Eichen, Buchen, Eschen, Ahorn, Kiefer: hier findet sich alles. Für jeden Geschmack. Der Geschmack ändert sich, genau wie in der Mode auch in der Möbelindustrie
Dem Wald schadet das Abholzen nicht solange es kontrolliert erfolgt nachhaltige Bewirtschaftung nennt sich das. Die Versteigerung im vergangenen Jahr brachte übrigens 315.000 Euro ein. Das hilft wirtschaften, auch den Forstleuten.

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