HTWK Leipzig mit deutlichem Zuwachs bei Studienbewerbungen

Mehr als 13.100 Anfragen auf einen Studienplatz gingen bis zum Bewerbungsschluss am 15. Juli bei der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur ein. Damit feiert das Bildungsinstitut in seinem Jubiläumsjahr die meisten Bewerber als jemals zuvor. +++

Insgesamt waren 1.630 mehr als im Vorjahr. Dezernentin Margit Banusch: „Wir freuen uns natürlich, wenn die HTWK Leipzig bei den Studieninteressierten stärker denn je nachgefragt ist. Das ist das Ergebnis engagierter Arbeit in allen Bereichen der Hochschule. Die Jahr für Jahr größeren Aktenberge müssen aber auch bewältigt werden. Wir haben weiterhin den Anspruch, unsere Bewerber so früh wie möglich über eine Zulassung zu informieren. Bereits am 5. August soll jeder zugelassene Bewerber seinen Zulassungsbescheid auch in der Hand haben. Bei gleichbleibender Personalkapazität ist das ein recht sportliches Ziel, an dem wir aber festhalten wollen. Es hängen schließlich persönliche Lebenswege davon ab.“

Die meisten Bewerber werden allerdings eine Absage erhalten. Die Kapazität, die die HTWK Leipzig jedes Jahr anbieten kann, liegt bei gerade einmal 1.500 Studienplätzen. Aufgrund der geplanten Kürzungen für 2013 durch den Hochschulentwicklungsplan ist für das nächste Jahr ein noch schärferer Konkurrenzkampf vorherzusehen.

„Deutschlandweit geht die Hochschulrektorenkonferenz heute von 300.000 fehlenden Studienplätzen bis 2015 aus, deren Finanzierung bislang nicht gesichert ist“, so Professor Hacker, Prorektor für Bildung.
„Die einzelnen sächsischen Hochschulen sehen sich dabei einer durchaus unterschiedlichen Nachfragesituation gegenüber. Wenn wir aber an unserer Hochschule dieses Jahr fast 9 Bewerbungen pro Studienplatz zählen und sich die Nachfragesteigerung gleichermaßen auf sämtliche Bachelor- und konsekutiven Masterstudiengänge bezieht, ist dies nicht allein mit Kurzzeiteffekten durch doppelte Abiturjahrgänge oder den Wegfall der Wehrpflicht erklärbar, sondern auch mit der zunehmenden überregionalen und internationalen Attraktivität unserer Studienangebote. Für genauere Analysen zu Herkunft und Motivation unserer diesjährigen Studienbewerber liegen allerdings erst im Herbst ausreichend Daten vor.“