Hubschrauber der DRF Luftrettung – Eine Bilanz

Im Januar war der am Flughafen Dresden stationierte Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung 83-mal im Einsatz. Im Jahr 2010 leistete die DRF Luftrettung insgesamt 36.900 Einsätze. Mehr unter www.dresden-fernsehen.de. +++

Von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang kann der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern in maximal 15 Minuten erreichen.

Der Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung mit dem Funkrufnamen „Christoph 38“ wird in der Notfallrettung als schneller Notarztzubringer alarmiert. Bei elf Einsätzen wurde die Maschine im Januar auch zum dringenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Der Hubschrauber ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind.

Das Einsatzgebiet von „Christoph 38“ umfasst unter anderem die Leitstellenbereiche Pirna, Dippoldiswalde, Meißen, Riesa, Hoyerswerda und Freiberg.

Über die DRF Luftrettung

Allein in Deutschland setzt die DRF Luftrettung an 28 Stationen Hubschrauber für die Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. In Dänemark und Österreich kommen drei weitere Stationen hinzu. Über die regionale Luftrettung hinaus führt die DRF Luftrettung weltweite Patiententransporte mit eigenen Ambulanzflugzeugen und hoch qualifiziertem Personal durch. Im Jahr 2010 leistete die DRF Luftrettung insgesamt 36.900 Einsätze.

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die örtlichen Rettungsleitstellen disponieren nach Eingang des Notrufs das entsprechende Rettungsmittel. Der Hubschrauber ist dabei häufig der schnellste Notarztzubringer. Außerdem ist er auch beim Transport von Patienten in weiter entfernte Spezialkliniken unschlagbar schnell – gerade in ländlichen Gebieten. Die Abrechnung der Rettungseinsätze mit den Krankenkassen erfolgt auf zwei unterschiedlichen Wegen: Während im bodengebundenen Rettungsdienst nach Einsatzpauschalen vergütet wird, rechnet die DRF Luftrettung ihre Einsätze nur aufgrund der geleisteten Flugminuten ab. Insbesondere auf kürzeren Einsatzdistanzen hat der Rettungshubschrauber so einen Kostenvorteil. 

  Die erstatteten Flugminutenpreise decken jedoch im bundesweiten Durchschnitt nicht vollständig die Kosten der Luftrettung: „Zum Wohle der uns anvertrauten Patienten investieren wir fortlaufend in die Optimierung medizintechnischer Geräte, die Modernisierung unserer Flotte und die Fortbildung unseres Personals. Auch besondere Rettungsverfahren, wie die Wasser- und Windenrettung, bedeuten hohe Anschaffungskosten sowie kosten- und zeitintensive regelmäßige Schulungsmaßnahmen. Diese vielfältigen Investitionskosten müssen wir als gemeinnützig tätige Organisation bisher selbst tragen“, erklärt Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung.

Quelle: DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG

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