Hunde im Schnee – Gefahren für sanften Pfoten

Weiß wie Schnee, Schwarz wie Splitt, Rot wie Blut. Was wie eine winterliche Version von Grimms „Schneewittchen“ anmutet, hat nichts mit Märchen zu tun, sondern ist schmerzhafte Realität – für Hundepfoten.

Dick eingemummelt toben wir gerne im Schnee. Wir bewegen uns, uns wird warm. Festes Schuhwerk schützt unsere Füße. So kann der Winter Spaß machen.

Schnee ist aber nicht nur für Zweibeiner ein Vergnügen, auch Vierbeiner genießen die weiße Pracht gerne in vollen Zügen.

Doch oft genug endet ein Winterspaziergang hier – beim Tierarzt.

Interview: Heike S. Schulzig – Tierärztin

Wer sein Tier liebt, der sorgt vor. So wie hier bei Aiko – seine Pfoten hat der Winter noch verschont. Damit das so bleibt, hat Tierärztin Heike Schulzig einige Tipps parat.

Interview: Heike S. Schulzig – Tierärztin

Gerade bei Tieren mit langem Fell rät die Tierärztin, zur Schere zu greifen. Wer das Fell in den Pfotenzwischenräumen stutzt, kann Schneeklumpen vermeiden. Wenn sich der Schnee doch zwischen den Pfoten festgesetzt hat, sollte er nach dem Spaziergang gut ausgewaschen werden.

Das gleiche gilt auch für Split.

Interview: Heike S. Schulzig – Tierärztin

Hunde toben gerne im Schnee. Das heißt aber nicht, dass sie nicht frieren. Der Vierbeiner, den wir zu Hause haben, hat längst nicht mehr viel mit einem Wolf gemein. Anders als in der freien Wildbahn herrschen in unseren Wohnungen meist gemütliche 21 Grad.

Interview: Heike S. Schulzig – Tierärztin

Hundedecken und Wintermäntel sind also nicht nur ein modischer Chic, sondern gerade bei kleineren Tiere wichtig für die Gesundheit.

Und wenn es um die Gesundheit geht, birgt nicht nur das was auf dem Schnee ist Gefahren, sondern auch der Schnee selbst

Interview: Heike S. Schulzig – Tierärztin

Wer sich die Ratschläge von Heike Schulzig zu Herzen nimmt, ist für die kommenden Wochen gut gewappnet, damit Hund und Herrchen den Winter gemeinsam genießen können.