Hurrikan Sandy flutet New York!

Es kam leider, wie es gestern angekündigt wurde: New York wurde in weiten Teilen überflutet.

Die tiefer gelegenen Stadtteile wie beispielsweise Manhattan stehen zu großen Teilen unter Wasser. Der Hurrikan hat das Wasser direkt vom Atlantik in die Stadt gedrückt und der Wasserstand stieg bis heute Morgen mitteleuropäischer Winterzeit auf 4,30 Meter über Normal. „Das ist der höchste Wasserstand, der in New York jemals gemessen wurde“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

So ist es dann kein Wunder, dass in der Millionenstadt nichts mehr geht. Zahlreiche Autobahnen stehen unter Wasser, ganze Straßentunnel sind wie auch U-Bahn-Stationen voll Wasser gelaufen. Die Schäden werden allein in der Region New York in die Milliarden gehen. Derzeit hat Hurrikan Sandy deutlich an Fahrt verloren. Der Grund ist, dass der Hurrikan gegen 1.30 Uhr MEZ an Land gegangen ist und damit schwächt sich der Sturm nach und nach ab.

In New York wurden zeitweise Orkanböen bis 130 Stundenkilometer gemessen. Aber auch der starke Regen war ein großes Thema. Stellenweise sind schon über 200 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Nun droht noch eine weitere Gefahr. Wenn Der Ex-Hurrikan über Land mit kalter Luft aus Kanada zusammenstößt, dann droht eine erneute Verstärkung, die dann heftige Schneefälle auslösen würde. Neuschneemengen von 40 bis 60 Zentimeter wären dann binnen weniger Stunden durchaus im Bereich des Möglichen.

Leider gab es bisher auch über 10 Todesopfer zu beklagen. Viele von ihnen wurden von herumfliegenden Gegenständen, Ästen oder umstürzenden Bäumen erschlagen. 3,5 bis 4 Millionen Haushalte sind zudem an der Ostküste der USA derzeit ohne Strom. Die teils alten Stromleitungen konnten der enormen Wucht von Sandy nicht standhalten.

„Der tiefste Luftdruck würde übrigens mit rund 937 Hektopascal gemessen. Das war der tiefste Luftdruck in der Region New Jersey seit Beginn der Wetteraufzeichnungen“ so Wetterexperte Jung.

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