HVC schlägt sich achtbar

Die Handballdamen der SG HV Chemnitz haben am Samstag dem Oberliga-Meister SC Markranstädt einen heißen Kampf geliefert.

Trotz einer großen Energieleistung verloren die Chemnitzerinnen bei den Piranhas mit 18:22.

Dabei war der HVC mit nur sieben Feldspielerinnen zum Favoriten gereist.

In der ersten Halbzeit dominierten die Gastgeberinnen und ließen vor allem in der Abwehr kaum etwas zu.

Markranstädt konnte im Laufe des Spiels seinen Vorsprung Stück für Stück ausbauen.

Es war eine intensiv geführte Partie, bei denen sich die Chemnitzerinnen Ende der ersten Halbzeit selbst schwächten.

Rückraumspielerin Kathrin Lucka erhielt ihre dritte Zweiminutenstrafe und damit die Rote Karte.

Mit einem 6:13-Rückstand ging es für den HV Chemnitz in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel änderte HVC-Trainer Thomas Sandner die Taktik seines Teams und lies Torhüterin Sabrina König als Siebende Feldspielerin agieren.

Dadurch konnten die Chemnitzerinnen nun besser dagegen halten.

Mit großem Kampf wurde der Rückstand immer weiter verkürzt.

Am Ende kam der HVC bis auf 18:22 heran.

Mit der Niederlage bleiben die Chemnitzerinnen zunächst auf dem zweiten Tabellenplatz und schließen die Saison aller Voraussicht nach als hervorragende Dritte ab.

Auf Seiten vom SC Markranstädt freute man sich nicht nur über den Sieg, sondern auch über den fest stehenden Gewinn der Meisterschaft in der Mitteldeutschen Oberliga.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar