HVC verliert Spitzenspiel

Die Handball-Damen der SG HV Chemnitz haben sich am Sonntag von ihren Aufstiegsträumen verabschieden müssen.

Im Spitzenduell gegen den SC Markranstädt zogen die Chemnitzerinnen deutlich mit 17:27 den Kürzeren.

Das Spiel der punktgleichen Ersten und Zweiten der Mitteldeutschen Oberliga hatte die Rekordkulisse von 650 Zuschauern in die Chemnitzer Sachsenhalle gelockt. Leider konnte der HVC an diesem Tag nicht an die starken Leistungen anknüpfen, die den Verein zu einem Meisterschaftsanwärter gemacht hatten.

Zu Beginn zeigten sich beide Teams noch nervös und das Spiel war bis zur 10. Minute beim Stand von 3:3 noch ausgeglichen. Doch dann schlichen sich zu viele Fehler ins Spiel des HV Chemnitz ein.

Gegen die starke Abwehr des SC Markranstädt gab es häufig kein Durchkommen und wenn doch, dann scheiterten die HVC-Spielerinnen entweder an der überragenden Torfrau der Gäste oder ihren Nerven.

Der SC Markranstädt kam dagegen oftmals zu leicht zu Toren und setzte sich Stück für Stück ab. Bereits zur Pause war das Spiel beim Stand von 6:15 für die Gäste vorentschieden.

Interview: Thomas Sandner, Trainer HV Chemnitz

Nach dem Seitenwechsel bäumte sich der HVC noch einmal auf. Mit drei schnellen Toren kamen die Chemnitzerinnen noch einmal heran.

Allerdings schlichen sich dann wieder Fehler ins Spiel der Gastgeberinnen ein, die dem SC Markranstädt in die Karten spielten. Dieser verwaltetete in der Folgezeit clever seinen Vorsprung und ließ nichts mehr anbrennen.

Die Chemnitzerinnen kämpften aufopferungsvoll, um die Niederlage in Grenzen zu halten. Am Ende stand ein verdienter 17:27-Sieg der Gäste fest, die ausgelassen mit ihrem Anhang den voraussichtlichen Aufstieg in die 3. Liga feierten.

Für die enttäuschten HVC-Spielerinnen heißt es nun nach vorn zu blicken, um den 2. Tabellenplatz in den verbleibenden drei Partien noch abzusichern.

Interview: Thomas Sandner, Trainer HV Chemnitz

Nach der Osterpause steht für den HV Chemnitz das nächste Spitzenspiel an. Dann geht es zum Auswärtsduell zum starken drittplazierten Koweg Görlitz.