IB in Sachsen (GmbH) macht Weg frei für gute Arbeitsbedingungen

Die Gewerkschaft ver.di hat mit dem Internationalen Bund (IB) als einem der großen Anbieter der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland Tarifverhandlungen in Sachsen aufgenommen.

Ziel ist es, die Arbeits- und Einkommensbedingungen der Beschäftigten der Sozialen Arbeit tarifvertraglich zu regeln. „Insbesondere in der Altenpflege gibt es einen enormen Nachholbedarf“ so Anne Voß, Verhandlungsführerin von ver.di. Bundesweit verdienen Beschäftigte in der Altenpflege in Sachsen und Thüringen am schlechtesten. Allein um die Abwanderung von Pflegefachkräften zu stoppen, müssen die Vergütungen des Personals schrittweise signifikant steigen.

Ver.di sieht angesichts der demografischen Entwicklung und des steigenden Bedarfs an qualifizierter Pflege die Notwendigkeit, die Pflegeberufe attraktiver zu machen. Mehr Vollbeschäftigung und familienfreundliche Arbeitsbedingungen gehören ebenso dazu wie soziale Regelungen für ältere Beschäftigte und angemessene Einkommen. „Das Maß der Menschlichkeit einer Gesellschaft bemisst sich auch und vor allem am Umgang mit Krankheit und Pflegebedürftigkeit betroffener Menschen. Die Arbeitsbedingungen des Personals sind ein wesentlicher Indikator für die Qualität der Pflege“ so Voß.

Die Verhandlungen gehen Mitte März in die zweite Runde.

Die IB GmbH beschäftigt allein in der Altenpflege 150 Mitarbeiter/Innen in den Pflegeheimen Chemnitz und Meißen.

Pressemitteilung: ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen