IceFighters feiern Comeback und 6-Punkte-Wochenende

Leipzig - Große Freude bei 1700 Zuschauern im Leipziger Kohlrabizirkus - IceFighters gegen die Harzer Falken. Doch die Fans der EXA IceFighters bejubelten vor allem ihren Rückkehrer mit der Nummer 11, Hannes Albrecht. Und es hätte der perfekte Einstand des Comebackers werden können.

Nach wenigen Sekunden im Spiel bereits die Chance für Albrecht zum 1:0. Nach einem Schuss von Leon Lilik, kommt Albrecht nach einem Abpraller nicht so recht an den Puck, Gewinner in diesem Duell der Harzergoalie. Coach Sven Gerike zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit der Leistung des Combackers.

"Der hat seine Sache gut gemacht, dafür das er noch nicht solange mit dabei ist. Hannes hat einfach Spaß am Eishockey und das ist ganz, ganz wichtig das transportiert er so auch in die Kabine. Man hat auf dem Eis auch seine Präsenz gesehen. Es läuft logischerweise noch nicht alles Rund, aber wir sind froh das er wieder da ist."

Weniger Gut machte es die gesamte Mannschaft nach dieser Großchance. Leipzig zu nachlässig in der Verteidigung und dafür bedanken sich die Falken mit dem 0:1. Die schnelle Antwort folgt auf den Fuß. Daniel Volynec mit einer schönen Einzelleistung zum 1:1 Ausgleich. Hier waren gerade mal 5 Minuten gespielt. Mit diesem Tempo sollte es allerdings nicht weitergehen. Das 1:1 war gleichzeitig der Pausenstand nach größtenteils "zu pomadigen und selbstverliebten 20 Minuten" wie Grike nach dem Spiel resümierte.

Das zweite Drittel dann schon mehr nach Gerikes-Geschmack. Druckvoller und aggressiver in den Zweikämpfen. In Minute 27 jedoch wieder der Dämpfer durch die Falken. Ein abgefälschter Schuss lässt Mark Arnsperger im Tor keine Chance. Resultat das 2:1 aus Sicht der Gäste. Und dieses Mal sollte es lange dauern bis sich die Eiscracks von diesem Schock erholten - genauer gesagt bis zur 50. Minute. Strafzeiten auf beiden Seiten schafften den nötigen Platz auf dem Eis. Nutznießer Antti Paavilainen mit dem 2:2 Ausgleich und es sollte sogar noch besser kommen.

Knapp 3 Minuten vor Schluss, die letzte Auszeit von Gästecoach Jan Bönning. Sie sollte den platten Harzern noch einmal etwas Kraft geben. Doch nicht mit Comebacker Albrecht, dieser spielte wenige Sekunden nach der Auszeit einen Klasse-Puck auf Eichelkraut, der noch am Gästegoalie scheiterte, doch Damian Schneider mit dem erfolgreichen Nachschuss. Sven Gerike nimmt aus dem hart umkämpften 3:2 einiges positives mit. "Das Positivste an dem Ganzen ist es, dass wir am Ende einen Weg gefunden haben das Spiel zu gewinnen. In der Vergangenheit haben wir in diesem Fall eher den Weg gefunden solche Spiele zu verlieren."

Bereits am Mittwoch geht es für die Mannschaft wieder Auswärts in Berlin aufs Eis bevor sie das Team des ECC Preußen Berlin auch schon am Freitag im heimischen Kohlrabizirkus begrüßen.