IceFighters feiern tränenreichen Saisonabschluss!

Als der Schlusspfiff am Samstagabend ertönte, wussten alle, dass dies das letzte Spiel der IceFighters in der alten Spielstätte in der Messehalle 6 gewesen ist. Doch zum Abschluss beim „Spiel der Legenden“ wurde nochmal einiges geboten. +++

Auf dem Eis standen sich nämlich keine Nobodies gegenüber. Während auf der einen Seite das aktuelle, sehr erfolgreiche Oberliga-Team der IceFighters (Platz 2 in der Tabelle) auf den Kufen stand, war der Gegner eine Mannschaft, die ausschließlich aus altbekannten Größen des Leipziger Eishockeysports zusammensetzte: Steffen Selle, Bernd Weifenbach, Gerd Vogel, Michael Schirm, Pavel Richter, Andreas Felsch – um nur einige zu nennen.

Und die alten und nicht ganz so alten Haudegen zeigten den rund 1.000 Zuschauern in der Eisarena ein tolles Spiel. Mit einem gerechten und zu jeder Zeit amüsanten 8:8 trennten sich das Traditionsteam und die aktuelle Eishockeymannschaft der IceFighters. Die war unter der Leitung von Geschäftsführer André Krüll aufs Eis gegangen. Der eigentliche Coach Manfred „Mannix“ Wolf war nämlich Teil seiner eigenen Mannschaft.

Der Abend war aus Sicht der Leipziger Kufencracks sowohl Ende als auch Neuanfang. Denn während man bereits zum dritten Mal im neuen Jahrtausend von einer Spielstätte geldbedingt Abschied nehmen muss, so ist es diesmal vielleicht nicht endgültig vorbei.

Denn obwohl die bisherige Eisarena einem geplanten Möbelhaus weichen muss – die IceFighters wollen weiter bestehen bleiben! Dafür braucht es allerdings viel mehr finanzielle Unterstützung als bisher. Denn die neue Eishalle wird nicht billig…

Doch viel wichtiger ist es, bis zum 30. Mai eine Zwischenlösung zu finden. Ansonsten ist es auch sportlich vorbei mit dem Leipziger Eishockey – So wie 2005 und 2010, als zuerst die Eislöwen – und dann, einige Jahre später, die Blue Lions Insolvenz anmeldeten und den Spielbetrieb einstellten.

Ob und inwiefern es mit dem Leipziger Eishockey weitergeht, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Feststeht aber, dass der letzte Abend in der alten Spielstätte ein ganz besonderer war.