IceFighters gewinnen Nachbarschaftsduell gegen die Saale Bulls

Eishockey funktioniert definitiv in der halben Millionenstadt Leipzig. Die IceFighters Leipzig gewinnen gegen die Salle Bulls Halle 4:3. Damit klettern die Leipziger Kufencracks auf den zweiten Tabellenplatz. +++

Die einheimischen IceFighters empfingen die Saale Bulls aus Halle zur ultimativen Party in der Oberliga Ost. Manche Menschen behaupten sogar, dass die Enthusiasten in Leipzig nach der dritten Insolvenz in dieser Sportart nur weiter machen, um solche Spiel zu sehen. Warum auch nicht?
Am Sonnabend, um 19.30 Uhr, die heimische Eisarena voll gefüllt. Ein spannendes Spiel der Tabellennachbarn wurde erwartet.

Die Erwartungen der Fans wurden nicht enttäuscht. Es gab ein schnelles erstes Drittel. Die Mannschaften kämpften mehr, als dass sie spielten.

Das erste Tor fiel dann für Halle. Die IceFighters schaffen jedoch schnell den Ausgleich. In der fünften Minute schoss Tomas Vrba das Tor zum 1:1.
Die Hallenser Gäste spielten sehr schnell und konzentriert. Die Leipziger machten sogleich mehr Druck. Der Torhüter der Saale Bulls, Lukas Steinhauer, wurde reichlich bearbeitet.

Zum Ende des ersten Drittels steht es 1:1.

Im zweiten Drittel dann schießt Fabian Hadamik das zweite Tor für die IceFighters. Gleich darauf legt Tomas Vrba das dritte Tor für die Leipziger nach.
Die Hallenser Gäste machen wieder mobil. Insgesamt spielten die Saale Bulls im zweiten Drittel zwar besser, jedoch ließen sie viele Torchancen verstreichen. Das merkte man auch den Fans der Gäste an, diese wurden merklich still unter den Gesängen der Leipziger Fans.

Im dritten Drittel ergeht das 4:1 für Leipzig in der 41. Spielminute. Michael Henk versenkte den Puck ins gegnerische Tor.

Die Gäste aus Halle gaben wieder Gas, traten konzentrierter auf  als die Leipziger und schafften in der 51. Minute das 4:2 durch Alexander Zille. Zuvor gab es heftige Diskussionen auf dem Eis, ob das Tor den Bulls zugerechnet werden kann, die Schiedsrichter meinten ein Foul im Vorfeld gesehen zu haben.
Der Punkt wurde aber angerechnet und so ging es weiter.

In diesem letzten Drittel entpuppte sich Tomas Vrba immer mehr zum Alleinunterhalter. Er startete viele Angriffe gegen die Saale Bulls. Jedoch gelang ihm gegen die Gäste kein weiteres Tor.

In der 58. Minute dann gelang es den Bulls durch Tomas Burian ein weiteres Tor. Es stand nunmehr 4:3 für die IceFighters.

Auch wenn es bis zum Ende ein kämpferisches Spiel war, so konnten die Saale Bulls keinen Ausgleich mehr erzielen.

Das Spiel endete 4:3 für die IceFighters.